Band 
Erster Theil.
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und schon mußte sich Schumacher durch Ausflüchte schützen.Zm Namen des ganzen Kantons schrieb er einen Briefan den König, um den Botschafter zu verklagen und zu-gleich um das Zahrgeld und dessen Vertheilung nach demGutdünken des Volkes zu verlangen. Sein Schreibenließ er durch einen Zuckerbäcker, Franz Bengg, tragen,der ehemals in Paris gewohnt hatte, und welcher esdurch einen der hundert Schweizer dem Könige zu über-geben gedachte. Indeß wandte er sich an den Ordinairedes Placets. Zum Siegelbewahrer geschickt, ward er mitseinem Briefe von diesem Minister abgewiesen, der sichweigerte, ihn zu empfangen und zu öffnen, aber die Ueber-setzung davon abschreiben ließ, die verkauft wurdeNichtsdestoweniger erhielt der Gesandte Befehl, zu beob-achten, welchen Eindruck die Zurückweisung dieses Man-nes auf Zug und die andern katholischen Orte hervor-bringen würde

Bei seiner Rückkehr versicherte dieser Abgesandte, nachden einen, er habe das Schreiben dem Beichvater desKönigs übergeben; nach den andern, er habe es in dieKutsche des Monarchen geworfen, in dem Augenblicke,wo Seine Majestät sich in die Kirche begab"?). NunLandsgemeinden über Landsgemeinden ; im Oktober 1732zählte die Gemeinde Baar allein neun und dreißig in derAngelegenheit der französischen Zahrgelder "^). Diesewar freilich verwickelt durch die Auslegung des Ver-trages von 1715. Der diesem beigefügte, und im un-zugänglichsten Heiligthum des Luzernen Archivs nieder-gelegte, geheime Revers unterhielt in der Schweiz , und

175) Der Siegelbew. an Bonuac, den 7. Oktober 1732; Bonnacan den Siegelbew., den 20. Oktober.

17K) Der Siegelbew. an Bonnac, 16. Oktober.

177) Die Zuger Unruhen. — 178) Ibiä.