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geschehen ist; ich gestehe, daß ich es verdient habe". Nichts-destominder behauptete er mit Sündhaftigkeit, daß „er,rein von schlechter Absicht, nie anders als im Interesseder Wohlfahrt seines Vaterlandes gehandelt habe" 2 ").Der Pfarrer von Zug, Wikard, von Schumacher langeverfolgt, weil er sich ehemals für Fidel Zurlauben ver-wendet hatte, verwendete sich nun auch für den Verfol-ger im Namen seiner weinenden Familie — im Namendes Evangeliums der Gnade. Wie ehemals, war derRath unerbittlich. Wikard besuchte den Gefangenen häufig,bot ihm die Tröstungen der Religion und sogar am Mor-gen des Tages, an dem er vor seinen Richtern erschei-nen mußte, die heilige Hostie. Es war am 16. Mai,zwei Monate nach seiner Verhaftung (16. März). DerBotschafter de Bonnac, welcher dafür hielt, es müssedem Dienste des Königs angemessen sein, daß sein Geg-ner zum Tode verurtheilt werde, erlaubte sich indirekteEinflüsterungen in diesem Sinne, aber ohne sich denSchein der geringsten Theilnahme an der Verurtheilungzu geben" ^). Das aus achtzehn Richtern — vier vonjeder Landgemeinde und sechs von der Stadt — beste-hende und von dem Landammann Staub präsidirte Ge-richt fällte sein Urtheil, nach üblicher Weise bei ver-schlossenen Thüren 2'°). Das lange Urtel, von demGesichtspunkte ausgehend, daß Schumacher der wahre
244) Relation 6s es qui s'sot passe an jusssinsot ckn laocksin.8elrouwaolier, 1s 16 naai. 8u!sss, blo, 319, toi. 309,310.In der Correspondenz von Bonnac und den Aktenstücken, welchefie begleiten , ist der Name der Hauptperson nach einander geschrie-ben: «8sdoumsodsr, 8cdowbaelier, 8vdouinbaot>er, 8eti^e-maedsr.«
245) Bonnac an den Siegelbew,, 9. Mai 1775. 8uisss, bto, 319,toi. 285, 286-
246) Die obige Relation.
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