Band 
Erster Theil.
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Zn der ganzen Sache entfalteten die Bürger diel

seine Liebe für diese Stadt. Am 4. Juli schrieb er dem Siegel-bewahrer: „Der Magistrat ist wahrhaft zu beklagen, so viel Wi-dersetzlichkeit und so viel Starrsinnigkeit gezeigt zu haben, wo nurNachgiebigkeit und Müde nöthig war, da er doch hätte einsehensollen, daß er unterliegen müsse, wenn die Bürger in so großerZahl auch nur ein wenig Glaubhaftigkeit zeigen würden, und daßsie nie den Anblick eines allgemeinen Aufruhrs ertragen könnten . ..Das ist von Anfang an immer meine Ansicht gewesen . > . DerMagistrat hat, unglücklicherweise für ihn, zu viel Vertrauen aufsein Ansehen und auf die RcttungSmittel gesetzt, auf die errech-nen zu können sich schmeichelte, — sei es auf die übrigen wohl-gesinnten Bürger, sei es auf die eigene Stadtwache — wobeier sich grob getäuscht hat". — Ferner schrieb er den 16. August:„Diese Revolution macht allerdings den Räthen keine Ehre, ebenweil sie dieselbe nicht bei Zeiten vorausgesehen und durch natür-liche und leichte Mittel ihr nicht vorgebeugt haben, dadurch daßsie sich populärer und umgänglicher machten und die Gemüthereiner Bürgerschaft, welche seit vielen Jahren das Vorhabenfaßte, das Joch — so drücken sich die Bürger darüber aus:aber im Grunde war es ein sehr leichtes Joch — abzuschüt-teln, mehr schonten. — Endlich den 10. Oktober: „Die Wahr-heit ist, daß der Magistrat . . . seit dem Anfang dieser Un-ruhen Fehler über Fehler gemacht hat durch zuviel Stolz undStarrsinn und zu gleicher Zeit durch zu große Nachlässigkeit, ihrengeheimen Schlichen und ihrer Vereinigung nachzugehen, statt,sowie er ihre große Zahl und ihre Kraft erkannt hatte, Ge-schmeidigkeit und Gewandtheit anzuwenden durch eigenes Ent-gegenkommen auf ihre Bitten und Ansprüche und auf eine all-gemeine Versammlung, um ihr die erforderliche Form zu geben,und das um so mehr, da im Grunde „slls ns repugliait ei>rieii s Is nsturs st ü la corrrkrtrttrorr xnrmorettaks du Kou-verusmeitt cis cells rille" . . . „Es ist wahrhaftig ein Schwin-delgeist, der ihn Plötzlich befallen und ihm allen Gebrauch einesrichtigen und gesunden Urtheils geraubt hat in einer Lage, wonur der eine Ausweg offen schien, den Bürgern die beiden Punkteihrer Forderungen zu gewähren, sowohl in Betreff der Befestigungals der Einführung von Auflagen, und dieses um so mehr, dadas nichts als recht und dem natürlichen Sinne der alten Ediktegemäß ist."