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von neuem so heftig als je ^). Der allgemeine Haß trafbesonders Trembley und Lullin, die Urheber der Kano-nenverstopfung. Der Rath versammelte sich. als Gerichtzur Beurtheilung der beiden Angeklagten. Um die ge-setzliche Zahl der Richter zu vervollständigen, mußten sogardie Geschwisterkinder der zu Beurtheilenden geladen werden,in eine so kleine Anzahl von Familien war die Regierungeingeschlossen! Man begnügte sich damit, das Tamporme-ment für eine unschickliche Handlung (un kalk per,eonvenable) zu erklären. Dieser Beschluß reizte die Ge-müther. Der Haß gegen Trembley wuchs auf einen sol-chen Grad, daß er in eigentlicher Lebensgefahr stand.Nur sein freiwilliges Zurücktreten^) führte ein wenigRuhe zurück. Das Volk gab sich endlich zufrieden miteinem Beschlusse der Zweihundert, welcher, indem er dieUrheber des Tamponnement nannte, ihre Handlungen füran sich tad eins würdig (dlstmadlos en eux-memes)ihre Personen aber für unverfolgbar (irrscllsi-ella-llles) erklärte^"). So geschah die Herstellung desFriedens vom 6. August. Die einsichtsvolle Vermittelungder Abgeordneten von Zürich und Bern war nicht frucht-los. Die quartierweise in sechszehn Compagnien getheilteund achthundert bis tausend Mann starke Bürgerschaftkam ihnen ihren Dank abzustatten^"); die hocherfreuteGeistlichkeit bezeigte ihnen ihre Ehrerbietung in einer
318) Schon Anfangs August erhielt Bern von Genf Nachricht, daßdie Unruhen wieder angefangen hätten. Nathmanual, 5. AugustNo. 144. S. 211 - 218.
318) kegiiöts 6s Irsmlile)' st vscision 6u Lonssil, UsKistrss 6utlonssil, 4. August; Siehe auch eine L,sUre 6e lkreirrdle^ vom6. August au den ersten Syndie, Geuf-Bncher, No. 18, 349 — 353.
320) verenzer, IV, 117. 118.
321) Schreiben der Abgeordneten von Bern an Bern, Genf -Bücher.No. 18. S. 371 — 373. Siehe Ibiä. S. 377, 378, ein Dank-sagungsschreiben von Genf an Bern , vom 9. August.