Band 
Erster Theil.
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barkeiten sich überlassen und häufige Mahlzeiten halten.Menschen, welche Erziehung und Gewohnheiten trennensollten, sah man verbunden. Patrizier waren freundlichund leutselig gegen ihre Creaturen und behandelten mit An-maßung jene Citoyens und Bourgeois, deren Geist derFreiheit die Kraft des Freistaates ausmacht, wenn dieRegierung, statt ihm entgegenzuwirken, ihn begünstigt^").In der Absicht, durch entschiedenes Auftreten sich in derHerrschaft zu befestigen, hemmten die Regierenden diefreie Aeußerung der Bürgerfreude beim dritten Jahres-feste der Entdeckung des Tamponnement; die Polizei wardverstärkt und übertriebene, ja ungerechte Strafen auferlegt.Sie erbitterten vornehmlich die Republikaner dadurch,daß sie ihre Sicherheit in der Miethwache suchten. „Wennunsere Magistraten in Gefahr sind", hieß es, „wenn sieHülfe nöthig haben, fo dürfen sie sich an uns wenden;sie werden Männer finden, die bereit sind, ihre Güteraufzuopfern, und all' ihr Blut zu vergießen, um sie zu

vertheidigen"^).

Eines Morgens verbreitete sich das Gerücht, die Postenseien während der Nacht verstärkt worden. Die Urheberdes Gerüchtes wurden eingesperrt. Unter den leidenschaft-lichsten Anhängern der Regierung mißfielen den Bürgernbesonders die sogenannten petits-mallres, deren ari-stokratisch-elegante Manieren, vornehmes Wesen undstolze Geringschätzung der demokratischen Gleichheit Hohnsprachen. Sie reizten die Regierung auf, „das Gewichtihres Ansehens fühlen zn lassen (wir wiederholen ihreWorte), das ewige Murren der Bürger und ihr über-müthiges Tadeln zum Stillschweigen zu zwingen ; die Güte,die Milde, behaupteten sie, haben die Ordnung nicht

357) üftieuxer, IV. 383. 384.

358) Lei'enAer, IV. 388 — 395 u. 401.