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nes, die aus einigen Thränen hervorglänzt. Sie stehenstill, aber weichen nicht zurück; sie sichern sich gegen einenallfälligen Seitenangriff und bleiben unbeweglich in dieserStellung. Unterdessen schlägt es vier Uhr und die Re-gierung entläßt ihre Mannschaft. Nun ziehen die Bür-ger in ihre Quartiere zurück, noch immer bewaffnet undvoll Mißtrauen. Der allgemeinen Zustimmung erman-gelnd, sind auch die Magistraten nicht beruhigt und er-halten sogar von ihrer Partei nur einen unvollkommenenGehorsam; ihre entlassenen Soldaten ziehen nicht alleab. Ein Posten unten an der Straße Perron, welchezu einer Plateform vor dem Rathhause führt, nimmteinige Bajonette wahr. Zn der That steht ein zumTheil aus Soldaten von der Wache bestehender Truppoben am Perron; an der Spitze desselben droht der sie-benzigjährige Hauptmann Bourdillat mit seinem Schwertedenjenigen, die, wie er sagt, nicht mehr Bürger, sondernAufrührer sind. Sei es nun, baß die beiden Haufen aufeinander anschlagen"""), sei es daß ein, wie es heißt, auseinem Hause gefallener Schuß sie irre führt""'): ein zwei-maliges Feuern macht, daß zum ersten Male seit demAusbruch der Zwistigkeiten Bruderblut fließt. Der Syn-dic Des Arts, welcher eben die Gasse hinunter kommt,ruft mit gen Himmel erhobenen Händen: „Ach! meinGott, was macht ihr?" Seine linke Hand ist von einerKugel durchbohrt und ein Finger von der rechten istweggeschossen. Bourdillat fällt mit Blut bedeckt. Mehr
360) verenge,-, IV. 441.
361) Vel-Uion 6s es qui ssl arrive ä Osnövs mecrsöx (sie) etfeuöv ckernisr (21 und 22). Werner Archiv. Genf -Bücher. No.19. S. 13 — 16. Dies ist wahrscheinlich der Bericht vsn JeanFranxois Müret twnMorgeS, einem Augenzeugen. der Von Genf kam und vom Landvvgt zu Morges nach Bern geschickt wurde.