Band 
Erster Theil.
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Einige auch in ihrer Furcht hartnäckige Magistrats-personen öffnen der der Regierung ergebenen Menge dasZeughaus. Alles bewaffnet sich, sogar die meisten Geist-lichen und Studenten. Die Soldaten der Wache beider Porte-Neuve verstärken noch diese Truppe undbringen Munitionen. Wie die Bürgerschaft den Lärmdieser Vorbereitungen hört, bewaffnete sie sich auch,aber langsam, zu ihrer Vertheidigung. Sie besetzt dieuntern Quartiere der Stadt; ihre Gegner den obernTheil. Aber es fehlt ihr ein Hauptanführer, währendan der Spitze der Regierungstruppen der Graf vonMontreal , gestiefelt und mit dem Stock in der Hand,eine Entschlossenheit zeigt, die seiner Fähigkeit, einen An-griff geschickt zu leiten, gleich kam. Allmälig sammeltsich die Bewegung in den Straßen, welche von der unternStadt in die obere hinaufführen. Auf die augenschein-liche Gefahr eines Handgemenges folgen einige Augen-blicke der Ruhe, was etwelche Hoffnung zum Friedengiebt. Der Senat befiehlt, daß mit dem Schlag vier Uhrbeide Parteien zugleich die Waffen niederlegen sollten.Die Bürger haben beschlossen, die Entwaffnung ihrerGegner mit Gewalt durchzusetzen. Sechszehn Abtheilun-gen zu ein und zwanzig Mann bilden eine Colonne vonzehn Mann Fronte und rücken in der tiefsten Stille indie obere Stadt hinauf. Weder der Befehl des Senats,weder Bitten, noch Aufforderungen — nichts hält sie zurück.Die Syndics setzen sich auf Stühle vor die Bürger undsagen zu ihnen: „Wenn euch noch einige Liebe für dasVaterland, einige Ehrfurcht vor uns bleibt, so rücketnicht weiter vor; euer Marsch wird nur über die Leich-name eurer Magistraten gehen." Dieser Anblick machtEindruck auf sie, besonders Des Arts, feine Stimme,sein Blick, die Standhaftigkeit des rechtschaffenen Man-