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rath die geheimsten Verhandlungen der Räthe der Kan-tone und sogar mit Einzelnheiten, die den Abgeordnetennicht mitgetheilt wurden^).
415) Schreiben der Abgeordneten von Bern an Bern , 31, Dezember1737; 2. 6, 28. Januar 1738; 1, Februar; 28, AM; Genf -Bücher, No, 20. S, 13 — 15, 39, 43, 55, 191 — 194, 203— 209,497— 512,605. Der geheime Rath schrieb den Ab-geordneten, am 8. Mai: „Der französische Botschafter in Solo-thurn hat sehr genaue Kenntniß gehabt von den Verhandlungendes großen Rathes vom 22. und 26. April. Nach Euerm Schrei-ben vom 6. sind in Genf ebenfalls viele Personen durch die näm-liche Post unterrichtet. Suchet die Urheber der Correspondenzselbst durch Anerbietung einer Belohnung zu entdecken." Gehei-mes Missivenbuch. Diese aus den eben angeführten Dokumentengezogenen Thatsachen bieten eine von der vom Verfasser des Tab-leau kislorlque und H. Hiourel der französischen Interventiongegebenen ganz verschiedene Farbe dar. — Fügen wir noch fol-gende Thatsache hinzu: Der Zweihundert schreibt dem geheimenRath unterm 2. Januar 1738, eine Correspondenz zwischen Pri-vaten von Genf und Jemandem in Bern laufe Gefahr, die Ver-mittelung aufzuhalten. Die Abgeordneten werden ersucht, wederGeld noch Mühe zu sparen, um den Verfasser des Briefes zuentdecken und den Brief selbst zu verschaffen. Der Zweihundertbenachrichtigt unter dem nämliche» Datum die Abgeordneten, daßman dem Postbürean Befehl gebe, an jenem Tage keine Briefemehr nach Genf , sowie dem Postillon, unterwegs keine anzuneh-men, bei Strafe der Ungnade II. EE. Geheimes Missivenbuch.— Der Botschafter De Courteille sagt dem Minister den 17. Mai1738: daß der Botschafter, um die Unterhandlung Lautreres zuerleichtern, ihn immer von dem unterrichtet habe, was tm In-nern der Räthe von Zürich und Bern allfällig auf diese Angele-genheit Bezügliches vorgehe. „Ich -ward noch an dem nämlichenTage, an welchem der Rath zu Bern wegen der Bestätigung desMediationsreglements gehalten wurde, unterrichtet, daß man indemselben beschlossen habe, die Abgeordneten in Genf zu beauftra-gen, bei H. von Lautrer noch auf einige neue Einschränkungenzu dringen, jedoch mit dem Befehl, wenn sie nicht dazu gelangenkönnten, endlich das Reglement, sowie es einmal sei, zu unter-schreiben. Ich theilte diese wichtige Verhandlung H. von Lautrer