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die Einigkeit war die Sicherheit des Landes^). ZhreAbgeordneten zogen die Vergangenheit zu Rathe; siebeschlossen strenge Beobachtung der Neutralität; sie ba-ten den König von Frankreich , sich nicht des Frickthalesund der Waldstädte am Rhein zu bemächtigen; demBischöfe von Basel , welcher um getreues Aufsehen, undder Stadt Misthaufen, die beim Kriege leicht ausgesetztwar, gaben sie gute Worte. Während der Tagsatzungentfernte sich der Krieg; Basel , welches um vierhundertMann bat, bedurfte keiner Besatzung mehr, dagegen er-hielt es auf wiederholtes Ansuchen zwei Repräsentanten.Auch ließ man einen Theil der durch das Defensionalvon 1702 bestimmten Vertheidigungsmaßregeln in's Le-ben treten ^').
Nach der Tagsatzung dauerten die Unterhandlungen,betreffend die Neutralität zwischen Frankreich , Oesterreichund der Eidgenossenschaft , fort. Ueber die Neutralitätder Schweiz selber fand kein Streit statt; aber dasInteresse der drei Staaten gebot, einen Theil der deut-schen Provinzen im Osten und Norden der Eidgenos-senschaft , sowie die bischöflich-baselschen Lande zu beidenSeiten des Rheins in dieselbe einzuschließen. Die Gren-zen und die Bedingungen waren die doppelte Schwierigkeit.Frankreich war auf eine feinere Art nachgiebig; Oester-reich starrsinniger^), wies die auf das obere Elsaß an-gewandte Neutralität lebhaft zurück. „Freimüthiges AuS-sprechen aufrichtiger Gesinnungen," sagt ein Geschicht-
50) Bonnac an den Siegelbew., 23. November 1733, nach der Tag-satzung zu Baden; 8uisse dio. 315.
51) Abschied der außerord. Tagsatzung zu Baden, November 1733.
52) Einige Einzelheiten siehe bei Meyer, 275, 276; Abschied derTagsatzung zu Baden, März 1734, Beilagen Ui. L.