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Erster Theil.
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Nachdem der Friede, sowie die neue Capitulation fürden französischen Dienst geschlossen war, verließ der Mar-quis de Bonnac, im September 1737, wegen gänzlicherZerrüttung seiner Gesundheit die Schweiz und ward im fol-genden Frühjahre durch Dominik Jakob von Barben,Marquis von Courteille, ersetzt. Als die gewöhnliche Be-willkommungstagsatzung zur Sprache kam, fielen Stim-men, welche endlich einmal die Unschicklichkeit rügten, daßsich die eidgenössische Bundesversammlung an den Wohn-ort eines fremden Botschafters begebe, statt denselben anihrem Versammlungsorte zu erwarten. Die Würde derSchweiz fand Organe im großen Rathe von Bern 2 °).

Diese Würde ward beeinträchtigt durch den fremdenDienst, als der Krieg aufhörte. Der Kaiser, mit seinerangebornen Verachtung gegen die Miethvölker und gegenden bestimmten Inhalt der Capitulation, welche auf sechsJahre geschlossen war, entließ zwei Regimenter schon nach zweiJahren (1737) und ohne billige Entschädigung^). Umsonstschützten die Tagherren beim kaiserlichen GeschäftsträgerMan-gel an Verhaltungsbefehlen über diesen Gegenstand vor^).Die drei bernischen Compagnien erlangten so viel, imDienste Oesterreichs bleiben zu können, aber ihre schwie-rige Lage veranlaßte häufiges Ausreißen, und nur unter aller-hand Kränkungen^) schleppten sie noch während zwei Jah-ren^) ein trauriges Dasein fort. Keinen bessern Lohnerhielt ein großer Theil derjenigen, welche für Frankreich und Sardinien ihr Blut vergossen hatten; das eine ent-ließ (1737) die neuen Compagnien, das andere drei Regi-

80> Von Tillier, 142. 811 Meyer. 277.

82) Abschied zu Frauenfeld . 1736.

83) Von Tillier, 145, 148.

84) Bis zur Lichnneß, 1740. Usy, Ilisl. wilit., VII, 78, 79.