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aber die Sperre der Fruchtzufuhr aus dem Elsaß nach Basel und die Hemmungen der Handelschaft ^). Ein Vorfall offen-barte ganz den bösen Willen des mächtigen Königs gegendie Handelsstadt. Baselbesaß den ausschließlichen Lachs-fang bei Klein-Hüningen. Schon mehrere Male hatten diefranzösischen Fischer von Eroß-Hüningen versucht, einenAntheil daran zu bekommen. 1735 fischten sie, beschützt durchfünfzig Einwohner ihres Dorfes, einen ganzen Tag, nahmenden Baslern die Netze weg, hieben Reiser und Weiden abund zündeten Feuer an. Als sie im folgenden Jahre einenneuen Versuch machen wollten, wurde zu Klein-Hüningen die Trommel gerührt; die Einwohner eilten herbei, schlu-gen und vertrieben die Beeinträchtiger ihrer Fischer.Die französischen Beamten, welche behaupteten, die Trom-mel sei aus Befehl des Landvogts gerührt worden, be-richteten nach Straßburg und nach Paris , es sei einevorbedächtige Mordthat gewesen. Der baselsche Rathprotestirte gegen diese Beschuldigung. Er selbst hattevorher seinen Unterthanen befohlen, im Nothfalle nurgütliche Mittel anzuwenden, obgleich man befugt wäre,fremde Räuber, welche Gewalt brauchten, wieder mit Ge-walt abzutreiben. Sogleich wird alle Gemeinschaft mitBasel aufgehoben; drei Basler, die sich im Elsaß befan-den, werden gesanglich angehalten und nach Straßburg in die Citadelle eingesperrt. Zm ganzen Elsaß und zu Ver-sailles beschuldigte man die Basler, sie hätten „dem Kö-nig Trotz bieten" wollen. Zn Paris konnte keiner mehreinen Paß erhalten, der nicht vernehmen mußte: dieBasler hätten dem Könige den Krieg erklärt.' Der ausdieser Stadt gebürtige Ritter Schaub, damals großbri-
89) Meyer, 277.
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