Band 
Erster Theil.
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die französische Ungeduld, statt das Werk zu beschleunigen,es durch Erhöhung der Ansprüche von Seiten der Schwei-zer hemmen würde. „Meine Schritte dem großen Gegenstandentgegen," schrieb der Botschafter, auf dem Punkte, sichan den Hof zu begeben, „gehen nicht so schnell, als ichallervorderst es wünschte; aber man muß sich nicht täu-schen, diese Leute, so unbeholfen sie auch scheinen mögen,sind es durchaus nicht, wo es ihren eigenen Vortheil be-trifft, und sie wüßten besser als andere, sich eine all-zu merkliche Bereitwilligkeit zu Nutze zu machen"^)."Einsehend, daß „dieses große Werk der Bundeserneuerungnur das einer anhaltenden Geduld sein könne dräng-ten sie ihren Wunsch ins Innerste ihrer Verstellung zu-rück. Chavigny kam von Versailles zurück, und vomBündniß ward nicht mehr geredet. Der Hof ließ dasRuder dieses Fahrzeuges in seinen Händen. Als erfahr-ner Steuermann wendete er dem Ziele, das er erreichenwollte, den Rücken'^).

abgesehen van einer Menge unerheblicher Einzelheiten, die eskaum möglich wäre aus der Ferne zu übermachen, kann ick nuran der Quelle Ihrer Anleitung und ihrer Macht selbst die Mittelfinden, welche, wenn ich mich recht erkläre, bei der Ausarbeitung desWerkes mithelfen und es zu einem glücklichen Ende führen sollen."

172) Chavigny an den Mim, 3, August 1756; ebenso den 9, Okto-ber 1755.

173) Derselbe an denselben, 21. März 1756.

174) Er hatte unterm 13, November 1755 dem Minister geschrieben:„Es ist nicht die Sache eines Tages, dieses Geschäft so Vortheil-haft einzurichten, daß der Erfolg, den man sich davon verspre-chen möchte, mit Händen zu greifen wäre. Bis dahin würdejeder eilige Schritt nur dazu dienen, uns »»nöthiger Weise zuschaden. Täusche ich mich nicht, so ist hier das Beste, thun wiedie Steuermänner, die am öftesten dem Orte, den sie zu erreichensuchen, den Rücken kehren, um eher bei demselben anzukommen.Man muß also zusehen und diese Leute kommen lassen, ohne zu