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Vorschlägen auf, stellte die Unterhandlungen ein, umseinen Hof um Instruktionen zu ersuchen, fieng die Debat-ten wieder an, erhob neue Schwierigkeiten, sandte außer-ordentliche Couriere nach Turin und weigerte sich hartnäckig,ein geschriebenes Wort von seiner Hand zu geben?°^).Die ehrlichen Eidgenossen und Vermittler von Zürich undBern , welche gutmüthig bei dieser Comödie ihre Rollespielten und sich abmühten, Vergleichsvorschläge auszu-denken oder zu ändern und den Schlichen und Windungender Diplomatie zu folgen, entdeckten endlich die Ausflüchtedes Herrn von Viry und wie wenig auf dessen Vertrö-stungen zu fußen sei?"?). Hohe Commission, kleinere Com-mission setzten nichts desto weniger, noch den neuntenMonat2'"), ihre undankbare Arbeit fort, als der Hof vonTurin plötzlich seinen Minister zurückberief und die Unter-handlungen für abgebrochen erklärte?"). Die beiden Kan-tone richteten an den König ein ehrerbietiges Schreiben,worin sie die Billigkeit und Unparteilichkeit einer Vermit-telung hervorhoben, die, wenn sie hätte können zu Endegebracht werden, sowohl zur Ehre des KönigS als zur Be-ruhigung Genfs ausgeschlagen hätte?'?).
. Während des Sommers 1753 machte der Hof vonSardinien neue Schwierigkeiten gegen die Niederlassung
208) Abscheid und Diarium, 96—153.
LOS) „Nach demme nun mann betrachtet, wie aus des Herren von Viryauffüehrung nichts als Verzögerungen zu schließen, auf dessen Ver-tröstung eben so Lest nicht zu fueßen, u. s. w." Ibiä. 153 u. 151.
210) Die Conferenz dauerte vom 29. Oktober 1740 bis zum 19.August 1741.
211) Das Schreiben des Königs an die Kantone Zürich und Bern ,vom 28. Juli, ward in der großen Commission am 10. Augustgelesen. Idick. 163 u. 184; Beilagen lit. 8. S. 361.
212) 17. August 1741. Beilagen lit. I. S. 371.