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Erster Theil.
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dinier» habe das Recht der Ernennung des Prvbftesauf dem Bernhardsberge ohne ihr Wissen vom PapsteDenedikt Xlll. ausgewirkt. Ost erneuerten sich diese,von den katholischen Orten vergeblich unterstützten, Kla-gen. Wirksamer war die Dazwischenkunst des Königsvon Frankreich . Die Chorherren erhielten wieder dasWahlrecht; allein sie mußten bedeutende Einkünfte auf-geben , die sie aus den sardinifchen Staaten bezogen.Lange nachher (1765 — 1768) walteten zwischen beidenStaaten Streitigkeiten über die Grenzen am Berw

hardsberge^).

Zwischen Genf und Wallis gelegen, fürchtete das anSavoyen grenzende Bern , obgleich mächtiger als dieseseine Bundesgenossen, dasselbe »regen seiner welschenBesitzungen. Als einst der Bischof Supersax von Sittendem Könige seine Aufwartung machte, sagte VictorAmadeus zu dem Prälaten, indem er auf die Waadt hinwies: „Zenes Land gehört mir wie mein Hut^)."Dieser Gedanke, der sich zwar nicht auf ein Recht, wohlaber auf die Herrschsucht stützte, beunruhigte Bern un-aufhörlich und veranlaßte dasselbe zu seiner schonen-

2»5) Meyer, 300. Briefwechsel der Gesandtschaft und de Chaignon'S,Resident in Wallis , mit dem Minister.

216) De Chaignon an den Minister, Sitten, 7. Oktober 1719. SuissoNo. 314.

217) „Die Herren Mariane und Muralt haben durch die Verstellungder Abgeordneten von Bern hindurch bemerkt, daß sie, außer derUnruhe, die sie für die Waldtstädte blicken lasten, noch von einerviel stärker» Unruhe für die Waadt bewegt sind, gegründet aufunsere Verbindungen mit dem Könige von Sardinien." Bonnacan den Minister 23. November 1733. — Ferner schrieb Bonnacan den Minister unterm 8. August 1733, er habe H. d'Aliannach Bern geschickt, um sich zu erkundigen, was man in diesemKanton denke. „Die Reden, die er hat hören müssen, sind nicht