Band 
Erster Theil.
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Stöcken angekommene Volk ließ, zurückgehalten durch diezürcherikche Bevölkerung, dieses Urtheil ruhig vollziehen.

Im Sommer 1737 gewann die eidgenössische Vermit-telung der Form nach an Umfang, ohne dem Frieden'näher zu führen. Dagegen wurde die Intervention Frank-reichs auch in der Wirklichkeit thätiger. Aufmerksamauf die Uebel, welche die Toggenburger Unruhen der Schweiz und besonders der katholischen Partei verursachten, über-zeugt, daß die Hartnäckigkeit der aufrührerischen Prote-stanten sich auf die Hoffnung der Unterstützung von Bern und Zürich gründe, ließ der Minister ziemlich bestimmteVorstellungen an diese beiden Kantone ergehen, um siezu Unterhandlungen zu nöthigen. Den Abt von St. Gallen ermähnte er im Geheimen, die Sachen nicht zu übereilen,und verhieß ihm neue Beweise von dem Interesse des Kö-nigs.Er gab sich auch Mühe, durch andere nochgeheimnißvollere Schritte zu verhindern, daß die Ueber-macht der Reformirten nicht durch das den katholischenUnterthanen zugehörige Mannschaftsrecht vermehrt werdenmöchte.^') Durch Frankreich eingeschüchtert, willigtenendlich Zürich und Bern in ein Schiedsgericht von sechsKantonen.^) Der Fürst wählte Luzern, Schwyz und

30) Der Minister an Mariane, den 8. Oktober 1737.

31) Derselbe an denselben, den 17. November 1737.

3L) Ein zürcherischer Agent Frankreichs schreibt, den 30. Oktober 1737,der Gesandtschaft bei Anlaß des Schreibens, das diese so eben,in Folge der Befehle des Ministeriums an die Regierung vonZürich gerichtet hatte: „Die Pille scheint unsern Matadoren soschwer verdaulich, daß sie noch ein wenig Zeit haben müssen,um sich zu entschließen, sie hinunterzuschlucken. Die Vorgängezu Genf scheinen ihnen von übler Vorbedeutung. Frankreich , sagensie, zwingt uns zur Beobachtung des verhaßtesten Artikels des Bünd-nisses von 1715 mit den katholischen Kantonen und wirst sichzum obersten Schiedsrichter unserer innerlichen Zwistigkeiten auf."