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Der Augenblick, das Volk in Gährung zu bringen, warnicht mehr günstig. Zürich und Bern unterstützten denLandvogt; der Autorität blieb die Kraft. Erb und seineMithelfer mußten sich nach langem Winden und Sperrendem Urtheile, das sie für ihre aufwieglerischen Umtriebetraf, unterziehen.^)
So waren die Unruhestifter dazu gebracht, das Landin Ruhe zu lassen, und ein mehrjähriges, aus vorläufigenUnterhandlungen bestehendes Zwischenspiel bereitete den letz-ten Akt dieses langen, aber kleinlichen Dramas vor. DasVolk ward ersetzt durch Unterhändler, der Kampf LurchSpitzfindigkeiten.^) Das hauptsächlichste Interesse, dasdie zwölf letzten Jahre gewähren, liegt darin, daß sie eingetreues Bild der schweizerischen Diplomatie während desachtzehnten Jahrhunderts darstellen.
Zm Anfange des Jahres 1747 unterhandelten Bern und Zürich einige Tage in Aarau . Wenn man dem fran-. zösischen Botschafter Glauben schenken darf, so fürchteteBern , gewarnt durch das noch ganz frische Beispiel desBisthums Basel, eine fremde Macht möchte sich dareinlegen, um den Vermittlern die Ehre der Beilegung zuentziehen, und wünschte, sie möchte durch ihre Dazwischen-kunft vor dem allgemeinen Frieden bewerkstelligt werden.
S7) Quellen bei V. Arr, 558, 566, 669, 570, 572.
38) Die Correspondenz, die Verhandlungen und die während der Jahre1747 bis 1759 darauf bezüglichen Urkunden fülle», im Archivvon Bern , 4 Foliobände, jeden zu 800 bis 1000 Seiten. Tog-genburger-Bücher l.1,. UU. IM. 00. Ich habe sie ganz durch-gangen und ausgezogen. Der erste dieser Bände begreift dieVerhandlungen Berns mit dem Abt und mit Zürich , vom April1747 bis zum Juni 1749, über die Militärangelegenheiten unddie Landsgemeinden im Toggenburg. In diesem Verhältniß bietensich die Urkunden dem Geschichtsforscher im achtzehnten Jahr-hundert dar.