Band 
Erster Theil.
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eingedenk als der Wohlthaten, nährte sein zu Unruhengeneigter Geist unaufhörlich aufrührerische Gedanken. "")Sein Vermögen, das durch den Ankauf einer Compagniein Diensten des Herzogs von Modena bedeutend geschwächtworden war, da der Krieg bald eine für diesen Fürstennachtheilige Wendung nahm, hatte während der Zahreseiner Verweisung aufs neue gelitten. Nach seiner, ihmschon 1748 bewilligten,"") Rückkehr in die Heimatb, grün-dete er seine Hoffnung auf die Stelle eines Bibliothekars,auf welche ihm seine vielseitigen Kenntnisse und die Art,wie er den Dienst eines Unterbibliothekars versehen hatte,begründete Ansprüche gaben."') Henzi, der damals achtund vierzig Zahre alt war, mußte sehen, wie ihm einachtzehnjähriger, erst später literarisch bekannt gewordenerPatrizier vorgezogen wurde. "^) Erbittert durch diese un-gerechte Zurücksetzung und seine gesunkenen Vermögens-umftände, wurde Henzi der Mittelpunkt einer Verschwö-rung, die seinen Namen trägt.

Das Mißvergnügen brachte gegen Anfang des Zahres

ständniffes; derselbe hat auch sagen hören, es fänden sich unterden Schriften Henzis viele Auszüge aus solchen Werken.

149) Ausdrücke von Ebendemselben.

150) Meyer, 358.

151) Er hatte sich alle mögliche Mühe gegeben, die Bibliothek mitseltenen und kostbaren Büchern und Manuscripten zu bereichern,und stand zu diesem Ende mit den ersten Gelehrten und Biblio-thekaren Europas in Briefwechsel. C. H. (Cornelius Henzi) Note;Papiere der Familie Henzi.

152) Sinner (Johann Rudolf), genannt von Balaigues, geboren zuBern im I. 1730, zum Landvogt von Erlach ernannt 1776, ge-storben 1787. Er hat in französischer Sprache herausgegebeneinen Latslogue raisoaas äes msnusorils <1s Is bibliotbegus<te Veras, 1760. 3 Bde. 6., und eine Vovaxv kiistorigns etlittersirs äuas la Suisss oeeickealsle. AeukodLtel, 1781.2 Bde. 8. Sinner besaß viel Scharfsinn und Gelehrsamkeit.