Band 
Erster Theil.
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Bischöfe, die nach Bern gekommen waren, versicherten,nie auf ihren Reisen einen Ausländer gefunden zu haben,der ihre Sprache so gut erlernt hätte. Demosthenes undCicero, Homer und Virgil, Pindar und Horaz , die vor-züglichsten Schriftsteller Frankreichs und die Werke derPhilosophen waren ihm wohl bekannt. Zwei um dieseZeit von ihm erschienene Bände französischer Gedichte, '")bei hundert Bände eigenhändig geschriebene Bemerkungenund Auszüge zeugen von seinen Neigungen und seinenArbeiten. '") Er hatte sein Gemüth wie seinen Verstandnicht weniger an den Geisteswerken der neuern Zeit wiean denen des klassischen Alterthums gestärkt, '") und indenselben einige politische Grundsätze geschöpft, die ihn überdie meisten Männer erhoben, mit denen er sich nachherverbunden fand, und die er nicht weniger durch seine Ma-nieren und seine Beredsamkeit, als durch seinen Scharf-sinn und die Großartigkeit seiner Entwürfe übertraf.'")Keiner vielleicht erforschte wie er die Tiefe der Gebrechender bernischen Regierung und verstand so gut die republi-kanische Politik. Aber selbst sein Verdienst ward seinemEhrgeiz zur Nahrung. Er gestand in der Folge, herrsch-süchtige Pläne genährt zu haben, die durch seine Lieblings-lektüre, die Geschichte der Verschwörer, in seinem Gemütheausgebildet worden seien.Der Beleidigungen mehr

144) Ich habe mir umsonst viele Mühe gegeben, sie zu entdecken.

145) De Chaignon, Resident im Wallis , nennt Henzi, in einemSchreiben an den Minister vom 14. Juli, ,,Is messsxer Sukilicks."

146) Die Schriften Bodmers, BreitingerS und des großen HallerS(sein Gedicht von den verdorbenen Sitte») hatten auf sein Gemütheingewirkt. Familienvapiere.

147) Itecit ck'uos conspirnlioir kormee ä kern su mois cko zucklet1749. 7 Quartseiten.

148) Papiere von Henzi aus Dorpat , einem Ohrenzeugen dieses Ge-