Band 
Erster Theil.
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vor. "") Vermöge des den Schweizern angebornen militäri-schen Geistes, der Kriegszucht der Soldaten und der Geschick-lichkeit der Führer sahen die Leute nach vierzehntägigerUebung wie Linientruppen aus. Man besorgte, esmöchte ein Versuch gemacht werden, die Gefangenen zubefreien; die Posten wurden verfünffacht"") und ein jedervon einem Mitgliede des großen Raths befehligt, welchesseine Untergebenen bei Tag und bei Nacht bewirthete."')Die Mütter, Gattinnen, Schwestern und Töchter derMitglieder der Regierung waren in beständiger Angst.Einige der Beherztern hingegen waren fest entschlossen,sich auf das Aeußerste zu vertheidigen, so daß sie sichmit Pistolen, Hirschfängern und alten Dolchen ver-sahen. Andere, welche gelesen hatten, wie bisweilenWeiber mit brennendem Pech, siedendem Oel oderWasser einen Sturm abgeschlagen, hielten die ganzeNacht hindurch siedendes Wasser bereit, um im Falleeines Angriffes die Stürmenden von ihren Häusern ab-zutreiben. Allein die Anhänger der Verschwornen warenso ganz entmuthigt, daß ihre Angriffe sich auf einigeSpott- und Schmähgedichte beschränkten.,"') Als mansich von dem ersten Schrecken erholt hatte, besuchtendie Frauenzimmer täglich das Lager, wohin man ihnenvon den benachbarten Häusern Stühle brachte."")

tmig seilte es weder den Allverwandten der Delinquenten nochanderem Volke gestattet werden, sich dem Rathhause zu nähern.Ibick.

188) Helvetia, IV, 262.

189) Von Ttllier, V, 192.

190) Helvetia, IV, 262.

191) Von Tillier, V, 192.

192) Ibw. 191.

193) Ibig. 192.