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Gegen die Gefahren im Innern, welche mehr dasMaterielle betrafen, mochten die militärischen Anstaltenhinreichen; gegen diejenigen, welche von Seiten derMeinung drohten, schienen die der Oeffentlichkeit uner-läßlich. Die Regierung ließ daher selber eine Darstellungdes Ereignisses für die zu Bern herauskommende fran-zösische Zeitung abfassen und theilte dieselbe zudem inzwei Doppeln den beiden dortigen fremden Ministernmit, "') hütete sich aber weislich, ihre Unterstützung nach-zusuchen. "r)
Schon am Tage der Verhaftung hatten zwei der Ge-fangenen in der vorläufigen Untersuchung Geständnisse ab-gelegt. "S) Nachdem der geheime Rath am 5ten, Mor-gens früh, einen umständlichen Bericht über die Ereig-nisse des vorigen Tages vorgelegt, setzte der kleine Ratheinen Untersuchungsausschuß aus sechs Mitgliedern nie-der, den Großweibel und den Gerichtsschreiber inbegrif-fen, mit dem Auftrage, den Verhören niemanden bei-wohnen zu lassen, die Prozedur mit möglichster Beför-derung durch theilweise Abkürzung des Verfahrens zuvollführen und in wichtigen Fällen mit dem Alt-Schult-
194) Nathsmanual, Nr. 202, Montags, den 7. Juli.
195) Bern machte am 10. Juli dem Botschafter Mittheilung von demVorgefallenen mittelst eines Schreibens, das dieser kalt und kurzabgebrochen fand: „Es scheint, diese Herren haben vermieden, mirvon dem Könige und von dem Interesse zu reden, das SeineMajestät an der Erhaltung der Republik nimmt und worüber siesich vielleicht mit Recht schmeicheln dürften; sogar was sie vonden Maßregeln sagen, mittelst deren sie gegen alle Folgen derVerschwörung sicher gestellt zu sein glauben, scheint uns anzudeu-ten, daß sie der Meinung sind, sie können sich jeder fremdenHülfe entrathen-" De Paulimy an den Minister.
198) Rathsmanual, Nr. 202. Samstags, den 5. Juli.