Band 
Erster Theil.
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Personen Bezügliche verschwiegen. " 2 "). Nach einer durch

Thatsachen unterstützten Vermuthung des französischen Botschafters war auch der Sohn des Schultheißen vonErlach in das Unternehmen verwickelt und wurde in derStille aus dem Freistaats verbannt.^") Der Versamm-lung wurden diejenigen Akten vorgelesen, die man sürgut fand, ihr mitzutheilen; hierauf erklärte sie die Un-tersuchung sür geschlossen. ^') Den folgenden Mittwochbestimmte er zur Beurtheilung, den Donnerstag zur Hin-richtung, wenn, wie zu vermuthen schien, Todesstrafeverhängt würde. Am 16. versammelte sich der großeRath als Blutgericht, um über Wernier, Henzi undFueter das Urtheil zu fällen. Vermöge eines Beschlus-ses des kleinen Rathes mußten die Verwandten der An-geklagten in auf- und absteigender Linie, sowie derSchwägerschaft in den nächsten Graden, in der Seiten-verwandtschaft aber Oheime, Neffen und Geschwister-kinder austreten. Eigentlich gehörte die amtliche Ver-theidigung dem Großweibel zu; dieser aber entschuldigtesich wegen Ueberhäufung mit Geschäften, worauf dieselbeder geheime Rathsschreiber, später als Geschichtschreiberbekannte, Hr. Alexander Ludwig von Wattenwyl über-

219) Derselbe an denselben. 16. Juli. Er fährt folgendermaßen fort:„Es hat allen Anschein, daß man nicht mehr inne werden wird,ungeachtet der Vorstellungen eines Theils des Rathes, daßman ihnen nichts zu verbergen hätte."

220) Siehe Anhang 8.

221) Zwei Patrizier, Augspurger, welche festgenommen worden wa-ren , weil ihre Namen sich auf einer Liste von Berschwornen ge-funden hatten, wurden für unschuldig erkannt und in Freiheitgesetzt. De Chaignon, Resident im Wallis , an den MinisterSitten, 14. Juli; lllettre 0u sieiir Lawanis, St. Moritz ,17. Juli, nach einem den I3ten von einem Mitgliede des Zwei-hundert an einen Freund geschriebenen Briefe. Suisss, lVo. 343.