Band 
Erster Theil.
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nahm, daß die Untersuchungsrichter in dem Augenblicke,als Henzi und der Stadtlieutenant Fueter die beiden Mit-glieder des Raths nennen wollten, welche sie zu Häupternder Verschwörung gewählt hatten, den Scharfrichter unddie übrigen Angestellten, welche bisher Zeugen der Unter-suchung gewesen waren, entfernt hatten. Diese dauerteschon acht Tage, ohne daß der große Rath zusammen-berufen worden war. Die öffentliche Meinung schriebdiesen Aufschub der Schonung für gewisse in die Sacheverwickelte Personen zu.

Da auch Mitglieder der Zweihundert anfiengen Un-willen zu zeigen, so ward der große Rath beim Eideauf Montag den 14. Juli zusammenberufen. Man er-wartete, die Strafbarsten würden vor demselben erschei-nen, um ihre Geständnisse zu wiederholen.^) Aber dieKlugheit erlaubte es nicht. „Die ersten Magistratsper-.sonen bemerkten bei Ablegung des Berichtes über denProzeß, daß sie vieles auf eine große Zahl angesehener

gen verlautet; sie müssen indeß sehr bedenklich sein, da so ebenin allen Häusern der Stadt befohlen worden ist, daß alle waf-fenfähige Mannschaft ihre Gewehre geladen und bei Tag oderbei Nacht beim ersten Lärm an ihren Sammelplatz sich zu bege-ben habe, obschon gegenwärtig in der Stadt 600 Mann Wachesind. Alles erwogen, so ist, die Wahrheit zu sagen, auf beidenSeiten gefehlt worden; übrigens wird die Geduld am Ende zurWuth, wenn man sie bis auf die Spitze treibt, und die Zahlder Jmplicirten könnte so sehr zunehmen, daß es sehr schwerhalten möchte, sie alle zu bestrafen. Aus einem Schreiben Bernsan den Botschafter, vorn 8. Juli. Suisss, No. 343.

217) Schreiben Berns an den Botschafter, 12. Juli.

218) Der Botschafter de Paulmy an den Minister, 14. Juli. Er-setzt hinzu: „Wenn mau sie zwingt, alles zu wiederholen, wassie in ihren besondern Verhören ausgesagt haben, so werden wirbald das geheimste Detail ihres Complottes wissen."