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und noch halten, deren Aufrichtigkeit aber durch die Pro-tokolle der Räthe bezeugt wird, den Prozeß und die Hin-richtung der gesiirchtetsten unter den Schuldigen, bevorman sich von der Unmöglichkeit überzeugt hatte, sie denLandesflüchtigen gegenüber zu vernehmen, vor Schließungder ganzen Untersuchung. Das Publikum äußerte seinenUnwillen darüber.
Unmittelbar nachher verminderte die Regierung dieWachtposten; die beiden Dragonerkompagnien wurden nochan demselben Abend entlassen, das Fußvolk ward zurück-behalten,^) und die Mitglieder des großen Raths ver-sahen und bezogen forthin die Wache.
Mit der Untersuchung gegen die übrigen Beklagten,gegen die bloßen Hausarrestanten oder auf gegebenes WortFreigelassenen, endlich gegen die Entwichenen wurde unter-dessen fortgefahren.^") Es wurden demjenigen tausendThaler versprochen, der einen derselben lebendig, fünf-hundert, wenn er den Kopf eines solchen überliefernkönne.Die große Zahl der Angeklagten; ihre viel-fachen Verbindungen; die Achtung und Liebe, welche dieErsten unter ihnen genossen; die Gerüchte, welche sichverbreiteten über den Umfang der Gefahr, welche die Re-gierung bedroht hatte, und über die Großmuth Henzis,mit der er geachtete Häupter verschont habe: alles diessetzte die Regierung in eine höchst verwickelte Lage; mehraber noch die Fürbitten, welche fast die ganze Stadt, das
237) Ein französisch geschriebenes Heft mit verschiedenen Aktenstückenüber die Verschwörung; S. 30. (Bibl. von Bern ), Uss. Nist.Nelv. IH, 66.
238! Bon Tillier, V, 205.
239) Helvetia, IV, 284.
240) Rathsmanual, Ko. 202, Mittwoch, den 23. Juli; Helvelia, IV,263, 264, 267, 268, 269; von Tillier, V, 205, 206.
241) De Paulmy an den Minister, 24. August.