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auf ihrem Todbette durch Bangigkeiten und ein Geschrei,das die Nachbarschaft erschreckte.^) Die Kosten desStaates beliefen sich auf 100,000 Franken,^) eine im Ver-gleich mit so vielen gekränkten Herzen noch leichte Wunde.
Ungeachtet eines feierlichen Danksestes,^°) ungeachtetder Glückwmischungsschreiben der ganzen Schweiz , desKönigs von Preußen, Fürsten von Neuenburg, desKönigS von England, des KönigS von Polen, Kur-fürsten von Sachsen 26°) schienen dennoch viele Gründezu Befürchtungen aufzutauchen; der Geist der Empörungregte sich. Zn Freiburg zwangen um die Mitte Augustsachthundert Mißvergnügte die Regierung, ihnen Zuge-ständnisse zu machen. 2^0) Um dieselbe Zeit fand man inSt. Gallen in dem Armenseckel einer der Kirchen einkleines Paket, das ein Paar Münzen enthielt, aber inein wider die Obrigkeit gerichtetes giftiges Pasquill ein-gewickelt."') Zn Bern selbst gährte die Unzufriedenheitin den Gemüthern. Am Sonntag nach der Hinrichtungschworen acht und zwanzig junge Bürger bei einem Ballzu Reichenkmch, sich nicht zu verheirathen, um keine Skla-ven auf die Welt zu setzen, und sie haben ihren Eid ge-
264) Cornelius Henzi spricht davon als von einer allgemein bekanntenThatsache. Anmerkung über die Denkschrift von Henzi in denPapieren Henzis aus Dorpat .
265) Von Tillier, V, 2 >8.
266) Diese außerordentlichen Gebete und Danksagungen waren nur inden Kirchen der Stadt Bern angeordnet; die Morgen- und Nach-mittagspredigten sollten von dem Ereigniß handeln, nicht aberdas Gebet nach der Abendpredigt. Rathsmanual, Nr. 202.
267) Rathsmanual, Nr. 203, S. 94 ff.
268) IbiU. 140.
269) Ibw. 179.
270) Helvetia, IV, 273, 274.
271) Ibiä. 275.
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