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die Entdecker der Verschwörung. Der Zweihundert gabdem geheimen Rathe Vollmachten, sie mit Ehre und Gutzu belohnen.^») Dem ersten und eigentlichen Angeber,dem Candidaten der Theologie Friedrich Ulrich , trug mandie Wahl in den großen Rath an; aber er zog eine we-niger in die Augen fallende Belohnung, ein Geschenk von50,000 Pfunden, vor. Man hatte die Vorsicht, injenen Protokollen des geheimen Raths, die man doch mitdem Siegel deä Geheimnisses auf Jahrhunderte versiegeltglaubte, nicht einmal seinen Namen anzuführen. 262) Alsausgezeichneter Prediger konnte er in der Folge unterden besten Pfründen wählen; aber das traurige Schicksalso vieler Verurtheilten warf zuweilen einen düstern Schat-ten auf sein glänzendes Geschick.^) Gewisse Beförde-rungen ohne bekannten Grund fielen aufmerksamen Augenauf. Diejenigen, welche solche annahmen (das war inder Folge die allgemeine Rede), büßten für den Blutlohn
860) Manual des geheimen Raths, Nr. 2, Sitzungen vom 8. und18 . September.
261) Einige tausend Pfund in Gold, das Uebrige auf Zinsen in Lon-don in sichern Händen angelegt. Manual des geheimen Raths,18. September 1749.
262) Er wird in dem Protokoll mit dem Ausdruck „die bewußte Per-son" bezeichnet. Man stellte ihm eine mit dem Standessiegel»ersehene Urkunde aus, und damit sein Name mit dem Schleierdes Geheimnisses bedeckt bleibe, trug man die Urkunde nicht insProtokoll ein, sondern eine beglaubigte Abschrift und die Quit-tung von der erhaltenen Summe wurden unter versiegeltem Um-schlag im hintersten Theile des Archivs niedergelegt (im Venner-gewölb oder nach einer Randbemerkung im Silbergewölb). Prot.vom 18. September 1749 und vom 16. Januar 1750.
263) Ulrich hielt seine Vortrage meistens ohne alle Vorbereitung ausdem Stegreif und hatte großen Zulauf. Er galt für einen an-genehmen Gesellschafter, auch für einen trefflichen Landwirth.Von Tillier, V, 218.