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Mann, daß man, um das Volk im Zaum zu hallen, das-selbe mit Härte behandeln müsset)
Wenn eine Verschwörung, die unter der Mittelklassenoch lange einen tiefen Groll und bei der Regierung nochlange Angst zurückließ, in so wenig Tagen fehlschlug,so darf das durchaus nicht befremden; dieselbe war weni-ger ein nach einem bestimmten Plan angelegtes Complott,als das Schatten- oder Trugbild einer Verschwörung.^)Uebrigens giengen die Empörer, statt auf dem Jahrhundertzu fußen, in dem sie sich befanden, ins vierzehnte Jahr-hundert zurück. Nach den alten kaiserlichen Briefen undder bernischen Verfassung von 1384, nach den damalsin Folge der großen Umgestaltung des zwölften Jahr-hunderts herrschenden Begriffen war die ganze Demo-kratie in der Gemeinde vereinigt; ihr kam die volks-gemüße Gewalt zu, die Freiheiten, d. h. alle persönlichenRechte zu schirmen. In dieser frühesten Periode ihresBestehens begriff die Stadtgemeinde Bern einen großenTheil des bernischen Volkes in sich. Anstatt nun aberdie Wohlthaten der Freiheit mit den Grenzen desGebietes auszudehnen, ließ die Sorglosigkeit der Stadt-bürgerschaft eine Aristokratie sich bilden, und als sie sichlangsam ihrer verwahrloseten Rechte erinnerte, reichteihre Einsicht, im achtzehnten Jahrhundert und in demdamals so großen Kanton Bern , nicht weiter, als daß esdas demokratische Prinzip auf die veralteten Verhältnisseeiner Gemeinde beschränkte; es war allerdings eine Pro-testation gegen die Oligarchie, aber die ohnmächtige Pro-testation eines engherzigen Republikanismus. Was hättedas Land gewonnen bei einer hartnäckig an ihren Vor-