Band 
Erster Theil.
Seite
559
JPEG-Download
 

859

Kantone am Schlüsse der Tagsatzung dem französischen Botschafter in Person einen Abschiedsbesuch machten,schickten die von Bern und Zürich lange Zeit hindurchihre Staatsschreiber hin, ihm ihre Aufwartung zumachen?)

Selbst einzelne Kantone zeigten oder affektirten bis-weilen den großen Mächten gegenüber einen stolzen Un-abhängigkeitssinn. So wünschte 1748 das Cabinet vonVersailles für den Prinzen Eduard, den Sohn ZakobStuarts, englischen Kronprätendenten, ein Asyl zu erhal-ten, wo er in Sicherheit die Iahrgelder verzehren könnte,die er von Frankreich und Spanien bezog?) Solothurn ,wo der französische Botschafter wohnte, wies das Begeh-ren ab; Freiburg willfahrte?) Darüber richtete der eng-lische Botschafter in der Schweiz an diesen Kanton einwegen seiner Anmaßlichkeit beleidigendes Schreiben, wor-auf die Regierung der kleinen Republik ihm in sehr stol-zen Ausdrücken antwortete?) Wie schweizerisch aber dieserStolz durch die Barschheit der Sprache auch war, so

(Bürgermeister von Zürich ) u's»! pss un Kamins taoils äeruouvoir.«

8) Der Botschafter de Paulmy au den Minister, 8. September 1749;er meldet ihm, diese beiden Gesandschaften hätten in jüngsterZeit ihre bisherige Uebnng abgeändert.

3) Der Minister an Courteille, 15. Februar 1748; Suisss, IVo. 342.

4) Derselbe an ebendenselben, 29. April; Courteille an den Minister,89. April; Frepburg an Courteille, 25. Juni.

5) »kribourA, oe 10 septeinbrs 1748.

«Monsieur,

»I.s lellrs yus raus aver pri» is psino waOresser s nolrs»kellt et Cranä-llonseil, 1o 8 >1u eourant, nous a paru si»peu mesures en ses expressions ot si peu oonvenabls»snvers un List souvsrain, ius nous no juAsons poiut»äovoir x rexonärs, ä sutsot plus quo la Isxo» äont ells