Band 
Dritter Theil.
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Heinrich Falkener von Basel , Johann Jakob Ziegler vonSchaffhausen , Johann Suler, Landammann von Znner-Rhoden und Ulrich Diezi, Bannerträger von AppenzellAußer-Rhoden. Der Abt von St. Gallen hatte seinenAmmann Fidel de la Tour und seinen Hofmeister Rinkvon Baldenstein gesandt; die Stadt ihren BürgermeisterKunz. G. Schmidt, Rudolf von Salis und AmbrosiusPlanta vertraten Graubündten; Kaspar Stockalper undStephan Kalbermatter das Wallis der BürgermeisterNiklaus Wittenbach die Stadt Viel. Die Tagsatzunghatte drei Generale ernannt, und dieselben aufgefordert,im Stillen zusammen zu treten und einen Operationsplanzu entwerfen. Zu gleicher Zeit erließ sie an die Bauerndie Aufforderung, mit unbedingter Vollmacht verseheneAbgeordnete nach Baden zu schickenDie Bernerantworteten: „ Die Kantone sind Herren und Richter inihrem Bezirke; wir werden die Zwistigkeiten mit unsernOberen ohne fremde Einmischung zu beenden wissen."2m Namen der Luzerner Gemeinden hingegen erschienenvier Abgeordnete, doch ohne Vollmacht. Trotzig behaup-teten sie vor der Tagsatzung das Recht der Landschaften,sich gegen Gewaltherrschaft verbinden zu können, undriefen als Schiedsrichter die Landsgemeinden der dreiUrkantone an, der ersten und werthen Verbündeten desLuzerner Volkes. Die Tagsatzung bedurfte der Zeit, umihre Vorbereitungen zu vollenden; die Insurgenten er-

12g) „Wie auf die Bündner rechnen, wo der Mann auf dem Landevon einer Obrigkeit kaum reden hören will? wo er glaubt,alle Volker müssen die gleiche Freiheit wie er haben?" Siestellten wohl einige Truppen, als man sie nicht mehr nöthig hatte.So machten es auch die Walliser .

130) Man besorgte, die Luzerner möchten ausbleiben und sendete denUntervogt von Baden, Schnorf, an sie ab,