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hielten einen Monat Frist, zu Versuchen der Ausgleichungmit ihren Regierungen Zn der Zwischenzeit entwarfsie ihren Angriffsplan. Der General Zweier sollte mitder Mannschaft aus den fünf Orten und dem Kontingentedes Abtes von St. Gallen Luzern vertheidigen, und sichdes zunächst liegenden Theiles der freien Aemter ver-sichern, die Züricher, Appenzeller und Glarner , unterKonrad Werdmüller, den Rest der Aemter und das untereAargau besetzen; Erlach aber mit den Truppen von Bern ,Solothurn und Freiburg Oberaargau unterwerfenDie Walliser waren angewiesen, ihn zu unterstützen, dieVündner, sich den Zürichern anzuschließen.
Von allen Seiten widerhallte nun Waffenlärm. DasManifest der Tagsatzung erschien. Wohlbehagen undGenußsucht, sagten die Vater des Vaterlandes, habendie Sitten verdorben. Viele verlassen den väterlichenHerd und schwärmen in hoffärtigem Leben herum.Dieses führt sie bis zu verbrecherischer Verweigerungdes Gehorsams gegen ihre von Gott eingesetzte Obrigkeit.Sie selbst wollen regieren. Umsonst haben wir uns, soweit Recht und Ehre es verstatteten, in Friedensvor-schlägen erschöpft. Es bleibt uns nichts mehr übrig alsin Gottes Namen zu den Waffen zu greifen, um ehr-bare Leute zu schützen, die Meineidigen zu bestrafen. AlleFürsten und Regierungen, wir zweifeln nicht daran, werdendieser Schilderhebung beipflichten. Gott möge mit sei-nem starken Arm gegen die Rebellen uns beistehn!"
Noch befand sich Leuenberg in Langenthal , wo er derLandsgemeinde vorstand, als die Trommel ertönte und
131) Ist diese Frist vorüber, so wird Zürich sie vor Recht laden.
So schrieb man »ach Hutwyl.
132) In allem 12,000 Mann Infanterie und tausend Pferde.
133) Den 8. Mai. — Helveti», 263.