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wieder hergestellt sei, noch mehr zu bewilligen, oder auchzu versagen. Kaum einig über diese Artikel""), zerfielenindessen die Städte wieder über die Kriegskosten. DieEidgenossen hatten Ansprüche auf Entschädigung an dieBasler, Solothurner und Luzerner Bauern. Diese an-erkannte Bern. Aber sobald Zürich auf die Ansprüchean dieses selbst zu sprechen kam, wußten ihre Exzellenzenviel von der Großmuth ihrer Freunde nnd der Dürftigkeitihrer Unterthanen zu sprechen. Werdmüller antwortetedadurch, daß er vierzigtausend Gulden auf die GrafschaftLenzburg erhob. Alles was Bern bewirken konnte, wardie Herabsetzung dieser Summe auf die Hälfte. Diefreien Aemter kauften sich mit vier und zwanzig tausendGulden aus '^). Solothurn wurde durch die Kantone zuBezahlung einer ähnlichen Summe verurtheilt, weil esdurch seine Leute die Flamme der Empörung nach allenSeiten hin hätte verbreiten lassen'^). Empört überdiese Behandlung und die Verdächtigung eines Einver-ständnisses mit den Aufrührern, verkauften sich die Solo-thurner aus Rache an Frankreich . Sie traten den Eidmit Füßen, den alle Eidsgenossen geschworen hatten, daßkeiner ohne den andern unterhandeln wolle. Den 3. Zulierneuerten sie das Bündniß mit dem Könige, der sieunter seinen Schutz nahm Die Vaterlandsliebe warnur noch in den Sagen aus alten Zeiten zu finden.
187) Den 22. Juni. — rllesaurus Holt. Litt. v. lom. XXI. 612. -Meier, 25, — Helvetia, 460. — „Wollen unsre Unterthanenin Gnaden halten, und in unsere gesetzlichen Regalien, ober-herrlichen Rechte, Freiheiten, Gerechtsamen, Macht und Ansehenwieder eintreten lassen." Den 21. Juni. —- Schluchzers Schreiben.
188) Zürich verlangte 4800 Doublonen.
189) Bern wußte davon zu sagen.
190) Den 3. Juli. Am Ende hatten sie Niemanden mehr, bei demsie klagen konnte», als den Gesandte», welcher ihnen sagte: