Band 
Dritter Theil.
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weise sich anhäufenden Gefangenen, verließen dieselben nur,um geviertheilt, gehängt, enthauptet, verbannt oder aufdie Galeeren geschickt zu werden. Weniger Schuldigeerhielten den Staupbesen, oder man schnitt ihnen dieZunge oder die Ohren abDenjenigen, deren Ver-mögen der Staat sich nicht ganz zueignete, wurden wenig-stens harte Bußen auferlegt. Die in Herzogenbuchsee Gefangenen mußten das Loos entscheiden lassen, welchedrei von ihnen für alle gehängt werden sollen. Nach Aus-gang des Kampfes hatte sich Leuenberg in seine Woh-nung im Schönholze20°) zurückgezogen, ruhig wie nach

zgg) „Vertilgt sie. Kehrt euch nicht an das. was ihnen versprochenwurde. Verbietet ihre Lieder. Sie pflanzen doch nur böse Ge-danken auf die Nachkommen fort.-- Demsche Missiven.

Einige dieser Gesänge finden sich in den Handschriften vonWeitstem, IX.

„Fröhlich will ich singenAm Gnaden-Herren Jesu Christ.

Zu Lib dem frommen Theilen springenDer vorlängst g'storben ist" u. s. w.

Rohr, Professor der Philosophie in Bern , ergoß in einem,im Geschmacke jener Zeit gehaltenen Gedichte seinen Schmerzbei Anlaß der Hochzeit von I. Willading mit Maria Manuel.

„O liebes Vaterland, du wärest meine Freude."

Leuenberg beschuldigt er, daß er:

„Den Leuen außen trägt, den Hasen im Gemüth."

Aber wer sind die Leute, welche er schildert, als verprassen siedie Tage bei Gelagen und Spiel, und von denen er sagt:

Und soll er auch zur Zeit wohl ganz Dublonen setzen,

So von dem Blute roth und bleich von Thränen sind,

Wohl diesem, welcher nit verspielet noch gewinntWas armer Leute Schweiß so sauer muß erwerben.

Ein anderes Gedicht, der „Kuttelkreis ", ist das Werk einesAnhängers der Regierung.

20tl) Schönhof bei Tillier. „ Der Burenkönig ". keiäuollionis re»m."

Manual v. l5. Mai. Umsonst hatte man von ihm Aufschlüsse erwartet.