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walt waren. Ohne Gefolge und ohne Ansprüche aufEhrenbezeugungen war er aufgetreten. Cromwell aberempfing ihn gleich einem königlichen Abgeordneten ").Stets sprach er zu ihm mit entblößtem Haupte. DieHolländer hatten in großen Schlachten bedeutende Verlusteerlitten. Unter Stockars Schutz traten sie dem Ueber-muthe des Siegers entgegen, durch ihn ließen sie dem-selben ihre Erklärungen zukommen. Mehrere Hindernissedes Friedens wurden durch den Ausländer befeirigt, wel-chen seine Freimüthigkeit ") überall empfahl, und der,ohne Handelsinteressen, gekommen war, zu beiden Völ-kern im Namen der Religion und der allgemeinen Frei- 'heit zu sprechen. „Sie wissen nicht einmal, sprachCromwell zu ihm, bei der Abschiedsaudienz, wie sehrIhre Sendung an Bedeutung gewonnen hat, und wiesehr dieselbe den Abschluß des Friedens fördern wird.Zch versichere Sie, daß gegenwärtig die Schweiz unterden europäischen Mächten keine bessere Freundinn hat,als England. Wir wissen, daß Gott euch ein Land undMittel hinreichend gegeben bat, um gegen eure Feindeeuch zu vertheidigen. Wenn jedoch ein Religionskrieg
18) Er wurde in einer Hofaudienz empfange», „weil, wie zu Benedig,kein Mitglied des Parlamentes und des Rathes, ohne seine Stellezu verlieren mit einem fremden Gesandten sich unterhalten durste."Eines Tages ließ sich Cromwell von Stockar Cimmlers Werk„über den eidgenössischen Freistaat" erklären; ein anderes Malsetzte er ihm seine ganze Politik auseinander. — Stockars „Re-lation seines im Namen gesammter evangelischer Vidsgenofsenschaftverführten Mediationsgeschäfts." —Seine Briefe. — Abscheid vonBaden. — Helvetia, I. 561. — Wattenwyl, handschr. Fort-setzung seiner Schweizergesch.
18) „Treuherzig und Liderb". — Er war nicht ohne Gelehrsamkeit,wie das unter anderm seine Ausgabe der Lobrede auf Trajan zeigt,und seine Ermahnung zur Eintracht, 1635 in schönem Larei»geschrieben.