Band 
Dritter Theil.
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gauertracht auf der Rheinbrücke eines verabredeten Zei-chens gewartet haben, das ein Bauer in gelbem Kleidedurch dreimaliges Klopfen mit dem Stocke gab. Sogleichsoll derselbe nach Paris geeilt fein und Louvois den Königmit der Nachricht vom Abschlüsse der heimlichen Unter-handlungen für Straßburgs Uebergabe im Bette über-rascht haben.

Gelten denn Treue und Glauben nichts mehr? fragteüberall das Volk in der Eidsgenossenschaft. Unterdessennäherte Ludwig, brennend von Begierde, in der Haupt-stadt des Elfaß persönlich seinen Einzug zu halten, sichunsern Grenzen. Die schweizerischen Städte standen nichtan, ihn durch eine Gesandtschaft begrüßen zu lassen.Dreißig Abgeordnete mit einem Begleit von zweihun-dertundfünfzig Reitern, den Bürgermeister Hirzel, den

stellt. Die Tagsatzung trat den 29. September in Eile zusammen.Alle Kantone versprachen sich gegenseitigen Beistand. — DerKönig ließ 10,000 Livres Gratifikationen austheilen, llist. äesnegooiations.

6) Nahn, 1067. — Waldkirch , 630. — vumolit, Lerewonialcliplomstigue, I. 71. — Gesandtschaftsbericht, in Handschr. —Zurlauben, 191. — Dangeau und BellefondS empfingen die Bot-schafter und führten nach einem glänzenden Mittagsmahle die-selben beim König ein. „Je näher mein Gebiet — sagte dieser —an das eure gränzt, desto mehr Freundschaftsbeweise kann icheuch geben.« — »lbi-tula clulos csoit" ist am Rande derFortsetzung von BullingerS Chronik beigeschrieben. Jeder Abge-ordnete erhielt 100 Donblonen an die Reisekosten. Einige, derBürgermeister Krug z. B. und der Stadtschrelber Harder vonBasel , gaben dieses Geld an Wohlthätigkeitsanstalten. Alles,selbst die weit vornehmer» Titel, welche auswärtige Mächte inFolge ihrer Vergrößerung sich beilegten, mahnte die Schweizer an ihre eigene Demüthigung. Gegen sie ließ man es bei denvom Mittelalter herrührenden bewenden. Die Räthe von Bern ließen sich „Hochwohlgeborne und mächtige Herren" nennen.Abscheide, unter andern derjenige der Tagsatzung v. 28. Nov. 1684.Berner Manual, 244, 250. - Tillier, IV. 289.