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manische Schweiz . Auf diesem Boden, in dem man sooft den Feuerheerd der Demokratie für Europa sehenwollte, kamen bereits die Fragen der Religionsfreiheit, derVolkssouverainetät und der Menschenrechte zur Sprache.So eben war Rousseau hier geboren worden ^). Alleinam Herzen der Eidgenossenschaft zehrte noch die alte Krank-heit. So günstig Heinrichs IV. Thronbesteigung für dieAngelegenheit der Reformirten gewesen war, so wohlthätigauch der westphälische Friede auf dieselben eingewirkt hatte,in den Kantonen waren sie wenig gefördert worden. Dieschweizerischen Städte hatten triumphirt zu Münster , zuUtrecht ; bei Vilmergen aber waren sie wie bei Kappetunterlegen. Darum erwachte, als Europa kaum die Waffenniedergelegt hatte, ihre Ungeduld nur um so stärker, die-selben wieder aufzunehmen, um aus den demüthigendenVerhältnissen, welche sie drückten, herauszukommen. DieKatholiken ihrerseits, verbündet mit denjenigen Mächten,die zwei Jahrhunderte hindurch sich in der Siegerrollebehauptet hatten, sahen mit Unwillen Englands und Hol-lands wachsende Uebermacht. Frankreichs bei Denain er-rungene Vortheile hatten auch ihren Muth wieder ange-facht. Die Zwistigkeiten deS Fürstabtes von St. Gallen mit seinen Unterthanen, den Tockenburgern, riefen beideTheile unter die Waffen H.
liehe Nohheit ist mehr verschleiert, als abgeschliffen." „Die Mu-sen, diese keuschen Schwestern, sind gezwungen, sich niedrigerSchmeichelei hinzugeben, um nicht Hungers zu sterben."
6) 28. Juni l7l2, nicht den 4. Juli, wie er selbst glaubte, indemer den Tag seiner Taufe mit dem Geburtstage verwechselt hat.
7) Quellen für ras Folgende: Die Abscheide und Rathsprotokolle;die sämmtlichen Schriften über den Tockenburgerkrieg 384 ander Zahl auf der Bernerbibliothek; die Dürstelersche Sammlung,doch mit Vorsicht zu gebrauchen; von Arr III. 370. — Gründ-liche Information, Aleworabilia Tigurina 62. 337. 475. 483. —