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So mußte es denn am Ende zum Ausbruche kommen.Gegen den Anfang des achtzehnten Jahrhunderts hattensich nach und nach alle Regenten an die Sprache Lud-wigs XIV. gewöhnt und dieselbe zum Muster genommen.Die Lehren, welche man aus dem Fall der Stuarte, dem-jenigen Christierns von Dänemark , der Entstehung desschweizerischen und holländischen Freistaats in Folge miß-brauchter Gewalt hätte ziehen sollen, waren so gut alsverloren. Der Abt Leodegar, obwol nur Sohn eines Hand-werkers "), verlangte wie die mächtigsten Fürsten, wieder König in Versailles, unbedingten Gehorsam. Nochstarrer als seine Vorfahren verfolgte er das System der-selben, die Tockenburger unterwürfig zu machen. SeinMinister von Thurn^) rieth ihm, durch Anlegung einerneuen Straße zwischen der katholischen Schweiz , demKloster und dem deutschen Kaiserreiche eine Verbindungzu eröffnen. Schwy; hatte dieselbe bereits von Utznachbis an die Tockenburgische Gränze hin angelegt; der Abtbefahl nun der Gemeine Wattweil, sie durch den Hum-melwald hin fortzuführen?'). Die Bauern (Unterdrückte
19) Eines Schusters. Dürsteler. Aus patrizischer Familie. Henne.Dürsteler hat Recht.
20) Der schlaue Minister gab vor, sich von den Geschäften zurück-ziehen zu wollen. Er that es aber nur, um unter dem neuenGebieter desto sicherer wieder zu neuem Einflüsse zu gelangen.Leodegar aber hielt zuviel auf seine eigene Meinung, als daßvon Thurn unter ihm so unumschränkt wie unter seinen Vorfah-ren hätte regieren können. Auf einer Reise nach Wien und nachNom hatte der Fürst vornehme Verbindungen angeknüpft. DemKaiser ganz ergeben, kannte er auch dessen Absichten auf dieSchweiz . (S. 483, N. 2.) S. darüber seinen vertrauten Brief-wechsel mit Greuth.
21) 1701 im Frühjahr. Die Wichtigkeit einer solchen Verbindungwar durch den Wartanerhandel klar geworden. Zürich hatte da-mals auf 600 Fässer Salz, die nach den kleinen Kantonen hättengebracht werden sollen, Beschlag gelegt.