Band 
Dritter Theil.
Seite
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Die Schützen zielten vorzugsweise auf die BernischenOffiziere, die an ihren großen Federbüschen leicht zu er-kennen waren. Nichsdestoweniger sah man den Oberstenvon Mex die Hauptleute Guisan und Düret an derSpitze ihrer Mannschaft mit geschwungenem Degen un-ter dem Rufe : „Vorwärts für Religion und Vaterland!"Während man hier nun immer heftiger jsich schlug,schloß die zweite Kolonne ein Viereck und drang, an ihrerSpitze die Dragoner von Zenner und Hackbrett, aufder untern Straße bis unter das Feuer der Batterievor, die Sonnenbergs rechten Flügel deckte, entfaltete sichdann rechts und links, nahm die Kanonen mit dem Ba-jonet, bemächtigte sich des Siechenhauses von Bremgar-ten und nahm rasch den Feind in die Flanke'^).Obwohl sie an dieser neuen Stelle, sowie im Walde,nun mit Hitze angegriffen wurden, vertheidigten die Ka-tholiken sich dennoch unerschrocken; allein ein drittes Zu-sammentreffen brachte in ihre Reihen Verwirrung. Siesahen sich nämlich plötzlich durch die Bataillone Bücherund Fechy die sich in den Wald geschlichen hatten,im Rücken angegriffen. Jetzt werfen die Bauern aus denfreien Aemtern zuerst ihre Waffen, Gabeln und Gewehre,

187) Herrn von Charriere. Sein Bataillon litt den stärksten Verlust.

188) Dieses Manoeuvre des linken Flügels, so entscheidend wie das-jenige der Abtheilung, die zur Siechten den Wald umging undden Feind im Nucke» angriff, ist in den meisten Schlachtberichtenbeinahe ganz übersehen, es ist dieß vollends in dem offiziellenBerichte. Die Bataillone Sauffüre und Dich bemächtigten sichim Vorbeizieht! zugleich des kleinen Gehölzes zwischen beidenStraße», Journal ck'un okkioier vauclois. — Briese des Feld-vredigerS Ulrich. Journal rls Sacoonaz-. — vroulllons <Iokuoliat in der Kantonalbibliothek zu Hausanne. — lUömolresconosrnanl les inouvoineiis cko la Suisso. (In der Bibliothekdes Hrn. v. Mülinen. v. Nodt, III. 487.

189) Fechh von ßerjeat.