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weg. Die Luzerner folgten. Umsonst gab sich Sonnen-berg alle mögliche Mühe, sie beisammen zu halten undan ihrer Sctitze den Kampf zu erneuern. Er mußtesich auf Muri zurückziehen. Seine Mannschaft zerstreutesich. Das war das Gefecht von Bremgarten , die „Stau-denschlacht" wie sie genannt ward "°). Der Sieg wartheuer erkauft. Drei Schiffe voll schwer verwundeterBerner Offiziere langten in Mellingen an. Erst nach derUebergabe von Bremgarten erschienen auch die Zürcher Zur völligen Unterwerfung der freien Aemter war nurnoch die Eroberung Badens erforderlich. Hier hatte Zü-
190) Die Schlacht dauerte, immer im Hetze, zwei Stunden lang. Esward mit großer Erbitterung gefochten, von beiden Parteien keineGnade ertheilt. Niso. kelv. bei Mülinen. Die Bernischen Be-richte geben den Verlust des Feindes auf 2000 Mann an, deneigene» auf 60 Todte und 186 Verwundete. Die Katholischenbehaupteten, 300 Mann verloren »nd den Berneru 800 getödtetzu haben. Meier von Schauensee. Sie nahmen sechs Kanonenmit weg und ließen sechs auf dem Schlachtfeld«.
191) „Züricher find gut Lüt';
Kriegtend gern »nd dürfend's nüt."
I» Bremgarten hatten 600 Mann unter Moos von Zug ge-standen. Jetzt wurde die Stadt durch 800 Züricher und Bernerunter Esther und dem Major Willading besetzt. Es war an denZürichern, das Platzkommando zu bestellen. Dü Lüc schrieb denSieg den Katholiken zu, »die heimkehrten, nachdem ste den Re-formirten 1200 Mann kampfunfähig gemacht hatten." 30. Mai.Er dringt in Harcourt, eine Bewegung nach Hüuingen hin zumachen. Aus einem Briefe des Königs: „Ich schreibe an denIntendanten im Elsaß . Es liegt mir daran, glauben zu machen,daß ich meine Milizen dieser Provinz zusammenziehen dürste;Berwick erhält den Auftrag, die Berner durch Postenvifitation zubeunruhigen. Sorgen Sie, daß die Sache sich einfach zum Frie-den anläßt. Es ist höchst nöthig, den Unternehmungen der Re-formirten bis zum allgemeinen Frieden Schranken zu setzen."Hierauf antwortete Dü Lüc den 15. Juni: „Ich will an einemFrieden tünchen, in Hoffnung Ew. Maj. werde noch dazu kom-men, das Gleichgewicht herzustellen."