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bürg und Ölten eingefunden hatten, fand doch einige An-näherung statt. Man verstand sich, in Aarau zur Er-öffnung von Friedensverhandlungen zusammenzutretnZürich und Bern wollten indeß die Früchte ihres Sie-ges ernten. Für die Tockenburger begehrten sie nichtmehr als vor Eröffnung des Feldzuges. Zm mindestennicht geneigt, denselben zu voller Freiheit zu verhelfen,hatte Willading, als sie den Wunsch ausdrückten, zumRange eines Kantons erhoben zu werden, in spottendemTone geantwortet, es sei nirgends üblich, aus BauernHerren zu machen ^). Für sich hingegen verlangten dieStädte Baden und die freien Aemter als Entschädigung^).
210) Die Conferenz nahm ihren Anfang den 9. Juni. Zürich undBern verstatteten nicht, daß die fremden Botschafter eingeladenwurden. Sie wollten vorzüglich den Grasen von TrautmannS-dorf fern halten. Die Abgeordneten Berns verweigerten nebendem Statthalter Fivaz von Freiburg zu sitzen. Protokoll derFriedensverhandlungen. — Zürcherische Beschreibung des Kriegs.— Meier von Schauensee. — Mitgetheilte Notizen.
211) Nabholz: „Ihr seid nicht gemacht, euch eine Werfassung zu geben,viel weniger euch selbst zu regieren." — Umsonst boten sie ihm8000 Gulden und 1000 Gulden Jahrgeld an, wenn er ihnen zurUnabhängigkeit verhelfe. Er stellte Zürich , das nicht ganz abge-neigt war, sie zu unterstützen, vor, welchen Staatsfehler es be-gehen würde, wenn es auf diese Weise, ohne Nutzen für sich zuziehen, dem Kaiser und den fünf Orten zu gerechter ErbitterungAnlaß geben würde. Briefe Germans. — Nabholz. — Züricher Manual.
212) „1) Da der Abt als Beförderer des Krieges zu betrachten ist,so verlangen die Städte, daß man ihnen überlasse, die Sachemit demselben ins Reine zu bringen, damit sie seine Unterthanenhinfort vor Plackereien sichern können. 2) Da die Katholischensich mit Waffengewalt der freien Aemter bemächtigt und dieEinwohner derselben zum Bruche der Neutralität veranlaßt haben,da der Bernische Landvogt zu Baden durch sie gefangen gelegtworden ist, so verlangen Zürich und Bern deßhalb und überhauptzu ihrer Sicherstellung die unbedingte Abtretung der GrafschaftBade», der Städte Klingnau, Kaiserstuhl , Zurzach, Rheinau und