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ner aber ein an sie gerichtetes Begehren um Beistand mitder Erklärung beantwortet: „Nicht die Städte, die fünfOrte haben uns seiner Zeit die Aufnahme in die Eidge-nossenschaft verweigert. So sah sich denn Luzern , wäh-rend es von Zürichs und Berns siegreichen Waffen be-droht war, ohne alle Beistand; ja es mußte seine eigenenVerbündeten nicht weniger als die Feinde fürchten^);indem dieselben unaufhörlich sein Volk für Forderung undEinführung der Demokratie bearbeiteten. Die Luzerner -Milizen, die ihren Führern kein Vertrauen schenkten, hat-ten sich zerstreut und verweigerten es, fernerhin unterdenselben zu dienen. Mit Mühe nur hatte Sonnenbergnoch einige Compagnien unter den Fahnen erhalten kön-nen, mit denen er seine Stellung bei der Gysliker-Brückenahm. Wie Rom nach der Schlacht bei Cannä hatteLuzern seinem General wenigstens dafür gedankt, daßer am Vaterlande und dessen möglicher Rettung nichtverzweifle 2°^, In einem so ungünstigen Augenblicke trugSchwyz nun auf einen allgemeinen Angriff an. Luzern zog vor, eine Gesandtschaft nach Ölten zu schicken. Uri folgte, dann auch Unterwalden und Zug, wiewohl sie fort-während vom Aufbieten aller Kräfte zu neuem Kampfesprachen. Endlich ließ auch Schwyz seine Gesandten ab-gehen, um der unterdrückten Glaubenssache zu Hülfe zukommen Auf der andern Seite hatte Bern großeMühe, Zürich zu bewegen, auch seinerseits den Vermitt-lern Gehör zu ertheilen. Als indessen zuletzt die Abge-ordneten aller Kantone und der Zugewandten, mit Aus-nahme derjenigen des Abtes von St. Gallen, sich in Aar-
Zaume halten kann, damit nicht diese den Meister spielen." —
Der Marschall van Courten an Hrn. v. Vautrey.
207) Meier v. Schauensee, l08.
208) Brief vom 27. Mai.
209) 31. Mai.