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den Stolz der Großen gedenMhigt. Sie werden fallenauch die Tyrannen unserer Tage, und ihr Fall wird umso tiefer sein, als sie gegen den Himmel selbst aufzuste-hen wagten. Ein Volk, welches für seinen Gott streitet,wird nicht rebellisch genannt werden dürfen. Tell! Teil,sei mit uns und erhebe dicd^)l"
Auch die Stimme des Vaters der Gläubigen kam die-sem Kriegseifer zu Hülfe. In tiefe Trauer hatte ihn Lu-zerns Benehmen versetzt^"), dasjenige der übrigen Orteaber, die fortfuhren, die Freiheit der Kirche zu verthei-digen, ihn wieder getröstet. Er anerbot ihnen zu fernermKriege seinen vollen Beistand. Mit seinen Ermahnungenvereinigten sich diejenigen der Schweizergarde in Rom ^').Fünfundzwanzigtausend Thaler lagen bereit; alle Cardinäleleisteten Beiträge^). Die Beichtvater erhielten Befehl,denjenigen die Absolution zu verweigern, die nicht zu denWaffen greifen wollen. Freiburg, Solothurn , Appenzell-Znnerrhoden wurden aufgefordert, sich ihrer Väter wür-
239) „Hat man nicht aller ZeitenDen Adel kraftlos gmacht?
Warum will man jetzt leidenVon selbem solche Pracht?
So groß ist nicht gewesenDer Vögte Tyrannei
Als wie anjetzt im WesenDer Herzen Schelmerei.
Will sich Luzer» bekehren.
So sei es ihm zum Heil;
Will es sich aber sperren.
So wartet ihm sein Theil."
240) Umsonst hatte er ihnen aus göttlicher Autorität (lrsäits riobis»Domino sucloril-Uo) verboten, etwas zu thun, das der Kirchenachtheilig sei."
241) Laut Briefes, der den 16. Juli einging.
242) Von den Prälaten erhielt der Papst nur 10,000 Seudi. Deni9. Juli trafen 100,000 Thaler in Luzern ein.