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auch durchaus ruhig sein zu dürfen. Ein großer Theilder Offiziere brachte die Zeit bei Festlichkeiten und un-mäßigen Gelagen hin. Ueberall weiß die Geschichte vonUnfällen zu erzählen, welche durch die Neigung der Trup-penanführer zu solchen Gelagen, oder durch Gemächlichkeitderselben veranlaßt worden sind?"). Sacconnay alleintraf, so viel es ihm möglich war, Maaßregeln, die Stellungbei Sins gegen einen plötzlichen Ueberfall zu sichern.Kirche und Kirchhof wurden durch Verschanzungen zudecken gesucht, die Füsiliere von Romainmotiers unddie Jäger von Valorbes und aus dem Zouxthal unter demMajor Roguin von Averdon hineinverlegt, an die Reußbrückeaus Zugerboden die Mannschaft von Nyon unter Dä-mon ^). Die Brigade Mülinens war in den Baumgär-ten hinter dem Kirchhofe gelagert. Die zwei Neuenbur-gischen Bataillone unter Oberst Petitpierre zu Auw, eineStunde von Sins, sollten je nach Bedürfniß zur Unter-stützung heranrücken. Da das vorwärts liegende Landfeindlicher Boden war, so hatte man dort keine Vorpo-sten aufgestellt, Dragonerabtheilungen aber durchstreiftendie Gegend. Die verschiedenen Truppenabtheilungen be-trugen eine Gesammtzahl von tausend sechshundert Mann^°).
254) Vielleicht wurde auch eben darum, weil dort alle mögliche Be-quemlichkeit zu finden war, Muri zum Hauptquartier auserwählt.Eines Tags erhob fich beim Mittagessen Saeconah mit den ernstausgesprochenen Worten: „Gebe Gott , daß ich ein schlimmerProphet« sei; allein ich furchte, daß ihr euer« Sorglosigkeit vorihm werdet verantworten müssen." Er "erließ dann die Tafel. BerichtSaceonuays. — Rodt 507. — In Meisterschwanden, auf Luzer -nischem Boden, der iu das Gebiet der freien Aemter fich hinein-zog, standen einige Kompagnien der Bataillone Meirail und Gin-gins. Sie erhielte» Befehl das Dorf zu räumen.
255) Nach v. Nodt (III. 518.) unter Dießbach von Ehampvent.
256) Monnier hatte sechs Kompagnien, Mülinen fünf, Petitpierrcsechs. Hiezu kamen 150 Dragoner. Die Kompagnie» waren