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Waadtländer bedienten sich ihres Feuergewehrs mit sol-cher Gewandtheit, daß die Feinde eine Maschine vonneuer Erfindung vor sich zu haben glaubten, die, demVesuv ähnlich, Flammen spie. Reding und der Landam-mann Müller sanken beim ersten Anfall sterbend zurErde, Ackermann erhielt eine Wunde am Haupte. DieSchwyzer wurden wüthend, als sie ihre Führer im Staubeliegen sahen. Die einen schaarten sich zum zweiten An-griff, die andern bestiegen die Dächer der Häuser, welcheden Kirchhof beherrschten, schössen von da und aus denFenstern. So aus allen Verstecken angegriffen, im Ku-gelregen, gedrängt von allen Seiten, leisteten dennoch dieWaadtländer einen heldenmüthigen Widerstand. Hättendie siebenhundert Mann unter Mülinen ihnen zu rechterZeit Beistand geleistet, so würden die Angreifenden ihrenSieg theuer bezahlt haben, allein sie zogen sich unter Ge-plänkel zurück^"). Zn großer Unordnung wichen dieNeuenburger, gedrängt von allen Seiten durch dieBauern der Umgegend und ließen ihr Gepäck im Stiche^').So gänzlich sich selbst überlassen kämpften Monnier undseine tapfere Mannschaft bis sie, von allen Seiten um-ringt, nur noch in geringer Zahl, sich auslösten. Die
hatte soeben die Herren vonDizy und d'Essert (Delessert) die beiihm als Freiwillige sich einfanden, zurückgeschickt." Relation ve-rilsble äs I'aotion sie 8ins, pur un olttoier, qui statt äullötaclieinent. LSI« 1713. „Die Hauptleutr Bourgeois undWarnery befanden sich auf dem Kirchhofe und leisteten alles, wasvon Ehrenmännern zu erwarten war." Relation mss.
LKO) Sie trafen bei Merischwanden wieder bei der Armee ein. DieBauern hatten ihnen zwei Kanonen genommen und vier undfünfzig Mann zu Gefangenen gemacht.
261) „Wir wurden überall von der Höhe herunter, aus dem Walde,aus allen Gebüschen von 6000 Mann angegriffen." Bericht zuAaruu abgestattet den 20. Juli. Einige versprengte Offiziereund Soldaten fanden sich später wieder ein. v. Rodt.