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UM ihre Schlachtordnung zu bilden^). Funkhäuser wurdebefehligt, mit zwei Bataillons seine Stellung auf denHügeln einzunehmen, welche die Straße nach Lenzburg beherrschen, um es dem Feinde unmöglich zu machen,von den Anhöhen her die Armee zu überflügeln. DerOberst Mai von Rued, der aus den Aargauischen Städ-ten eine Truppenabtheilung zusammenzog, wurde beauf-tragt, so schnell als möglich auf der Straße von Sengengegen den rechten Flügel der Luzerner anzurücken.
Mittlerweil folgten die Katholischen den Vernern anden Fersen. Bald indessen theilten sie sich in zwei ver-schiedene Marschsäulen, von denen die eine, aus Luzer-nern unter Schweizer und Sonnenberg bestehend, sichrechts an den Bergen hielt, wahrend die kleinen Kantoneunter Pfyffer^s) sinkst längs den Matten von Vil-mergen gegen das Eichwäldchen hinzogen, in dessen Schirmeder Wyler Hemmbrunn lag. Beide Heeresabtheilungenmarschirten auf diese Weise eine Ze.itlang in parallellerRichtung. Allein als die Luzerner bei Tintikon anlang-ten, sahen sich dieselben genöthigt, um ihre Artillerie auf-führen zu können, erst Spaten und Schaufeln zu ergrei-fen; die Mannschaft der kleinen Kantone und freien Aem-ter hingegen setzte ihren Marsch fort, voll Ungeduld, schlechtbewaffnet und ohne Ordnung, fünfzehn Mann hoch, wiein den Zeiten, wo noch der Phalanx der Sieg blieb. Demlinken Flügel der Berner gegenüber angelangt, stürztensie rasch aus dem Walde hervor, ohne auf das Commandoihrer Führer zu achten und ohne die Ankunft der Luzer-
285) Auf dem Langelenfelde zwischen neun und zehn Uhr.
288) Mehrere Nachrichten sagen irrig, daß Sonnenberg diesen Fugetkommandirt habe.
287) Indem sie das Väreiimoos und die kleine Bünz links ließen.