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mr auf der Angriffslüste abzuwarten ^). Kaum hatteSacconnay Zeit, mit einigen Worten seinen BataillonenMuth einzusprechen. Er erinnerte dieselben an den Ueber-fall bei Eins, den Friedensbruch von Seite der ihnen ge-genüberstehenden Feinde und ihre Pflichten für Religion undVaterland. Die Mannschaft der zweiten und dritten Liniehieß er ihr Feuer sorgfältig aufsparen. Dann übergaber hier dos Kommando an Manuel und sprengte fort,seine Stelle im Centrum der Armee einzunehmen Schonspielte auf beiden Seiten die Artillerie und in den Rei-hen zeigten sich bedeutende Lücken.
Die Bernischen Kanoniere machten ihre Sache so gut,daß die feindlichen Kolonnen, sowie sie aus dem Walde her-vorbrachen, zu stutzen begannen^"). Mehr als eine halbeStunde lang sah man dieselben unentschlossen und schonbegann man zu zweifeln, ob es nur zur Schlacht kom-men werde ^'). Allein die Majore Tscharner und Eraf-
288) Voraus die Nrner, dann die Zuger, die Unterwaldner und end-lich die Schwyzer, alle so gedrängt, daß sie kaum sich regen kann-ten. — Nach Utigers tödilichcr Verwundung bei SlnS hatte Znr-lanben wieder das Kommando seiner Mitbürger übernommen.Auch 400 Luzerner befanden sich auf diesem Flüge! und 2500Mann aus den freien Aemtern verstärkten denselben während desGefechtes. Bajonette wurden nicht gebraucht. — „Schweizer undPfpffer wollten uns beide gleichzeitig in die Flanke nehmen." Pfyf-fer rückte von der Höhe herunter, und griff uns unter Kanonen-schüssen mit der größten Zuversicht und Entschlossenheit an; alleinzu voreilig. Hätte er Schweizers Angriff abgewartet, es wäreanders gekommen. Gott verhütete dieß.« Bericht im Archiv vonSaint Saphvrin.
289) Dem der Generalquartiermeister Mai beigeordnet war.
290) Große Verheerung richtete in den feindlichen Reihe» das Ber-nische Nieochet-Fener an. So sagt ein handschriftlicher Berichtüber die Verhandlungen in Aarau und so vernahm es auch derHerr von Nodt aus dem Munde seines Ahnen, des beim Kampfeanwesenden Feldzeugmeisterö Otth.
291) Zwischen zwölf und ein Uhr.