Band 
Dritter Theil.
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bereits auf die Flüchtlinge. Jetzt war er es, der eilig so-gleich nach Luzern zurückkehrend, dorthin den ersten Be-richt von der Niederlage brachte. Alle Bemühungen derOffiziere, die Bauern auf ihrer Flucht anzuhalten, warenfetzt so fruchtlos, wie diejenigen, welche sie vor derSchlacht angewendet hatten, ihre Hitze zu müßigen. Kaumkonnten sie, in Hohenrain angelangt, einige hundert Mannzusammenbringen. Weder die Schwyzer, noch die Unter-waldner ließen sich halten"^.

Bald traf die Nachricht ein, daß die Züricher bren-nend nnd verheerend ins Zugergebiet eingebrochen seien.Ein blutiges Gefecht hatte einige Tage vor der Schlachtbei Vilmergen^) an ihrer Gränze Statt gefunden. TaSVolk von Einsiedeln , in der March und auf den Höfenhatte nämlich unmittelbar nach Eingang der Nachrichtvon dem Kampfe bei Sins sich beim Jtlismoose versam-melt, um einen Einbruch in die Gemeinen des Richter-schwylerberges vorzunehmen. Vierhundert Mann unterdem Obersten Werdmüller hielten am Auslaufe der Al-biskette den Posten von Hütten in der Nähe des gleich-namigen kleinen See's besetzt. Die Bellenschanze, weitervorwärts liegend, wurde durch einen geachteten Landmannaus dem äußern Amte, den Hauptmann Keller von Oh-ringen , der fünfzig Mann kommandirte, vertheidigt. Schonim Kriege von 1656 war Keller, der damals 20 Jahrzählte, die Behauptung desselben Postens übertragen ge-wesen. Jetzt im achtzigsten Jahre war er, um zu be-weisen, daß er noch kräftig genug sei, zu Fuße nach Zü-rich gekommen und hatte noch einmal an derselben Stellezu wachen und nöthigenfalls zu kämpfen verlangt. Der

318) 70 Man» no» Uri ließen sich bewegen in Luzer» zu bleiben.

Beretti.

317) Den 23.