ben in dieſer Welt aller Ohrten vor uns einen Spiegel der Vollkom-menheiten/ ſehen aber/ leider/ wenig darein. Und doch iſt GOTT ſogütig gegen uns/ das er uns reichlich genieſſen laſſet die Guter dieſerErden; Ja/ er fuͤhret uns zu denen unvernuͤnftigen Geſchoͤpften ſelbs/
frag das Staͤudlein/ ſo wird es dich lehren/ und die Fi-ſche im Meer werden dir as er off nen Job. XII. 7. g. Soltendie bdimmel erzehlen die Ehre Sc Sund die Aus-dehnung verkuͤndigen das Werk ſeiner Haͤnden? Solteein Tag es dem andern ſagen/ und eine Nacht es der an-deren kund thun: Palm. XIX. 2. 3. Solten GOTT lobendie immel/ die Erde / das Meer/ und alles/ was ſichdar innen reget: Plalm. LXIX. 35. Die Wall ſiſche und alteTieffenen/ Feuer und Hagel/ Schnee und Dampf/ ſamtdem Sturmwind/ der ſein Wort ausrichtet/ Bergeund alle Huͤgel/ die fruchtbaren Baume/ und alte Ce-derbaͤume/ die Thiere und alles Viehe/ die kriechendenhiere/ und das Geflügel: Palm. CXLVIII.. 10. Und wirMenſchen ſchweigen? das ſeye fehrn. 155i XLIII.
Betrachten wir die auſſere Geſtalt und Beſchaffenheit der Erden/ſo wird ſichs klaͤrlich zeigen/ das auch hier GOTT alles/ was Er ge-machet wol gemachet hat. Laſſe dir ſein/ du Silber⸗ und Goldgei-ziger/ die auſſere Erde were eine hellglanzende Maße Gold/ oder eineiniges Edelgeſtein/ ſo hetteſt du wahr einen zierlichen Tiſch/ deineAugen zuerfüllen/ aber nichts den auch zuſätkigen. Wo weren diePflanzen/ wo die Thiere/ oder wie konte leben der Menſch? Laſſe dirſein/ dieſe ſteinerne/ guldene/ oder ſilberne Erde ſeye hier und dort aus-gehoͤlet in Canale/ durchfloſſen von dem lauterſten Waſſer/ und 105
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