aero eee
NL
Es hat der fleiſſige Chardin in ſeiner Voyage de perſe Tom. IX.p. 227. ſich verwunderet/ als er in einer Reiſe von zweyen Wochen/ anzweyen verſchiedenen Ohrten geſehen ſaͤyen und ernden; wie viel mehrſolte er ſich verwunderet haben/ wann man ihne in einem Jag gefuͤh-ret hette durch alle vier Jahrzeiten/ hiemit durch alle Grad der alljaͤh-rigen Waͤrme/ durch den Sommer/ Herbſt Winter und Fruͤhlinwelches in unſeren gebirgichten Landen/ abſonderlich in Wallis / nichtungemein. Worvon ein mehrers zufinden in meinen Naturgeſch.Tom. I. p. 81. 84. Simler de Alp. L. I. p. 2.
Von der eUde des Schweitzerlands.
S hat GOT d die Erde nicht er ſchaffen/ daß ſie lahr / ohneEinwohner/ ein bloſſer ungeſtalter laͤhrer Coͤrper/ ſein ſolte/ ſon-der/ das man darauf wohnere. Fla XI.V. 18. Dieſes unserWohnhauß hat der allgütige GO mit ſo unendtlich vielem ⸗ 15lich und nutzlichem Haußraht angefuͤllet/ damit wir als vernuͤnftigeEreaturen/ und Lehenleuthe ſeinen/ des dehenherꝛen⸗ Reichthum an al-len Ohrten und Enden der Erden ſehen/ und 1055 Ehre preiſen moͤch-ten. Oder/ zu was End/ meinen wir hat GO die Erde laſſenherfür grunen Gras und Kraut/ das ſich beſaame/und fruchtbar Holz/ das ein jedes nach ſeiner Art Fruchttrage. Gen. J. 11. Zu was End machet er Straſſen in derWüſte/ und We re in der Kinode. Ela. XIII 19Fa zu was End iſt die Erde voll der Gůte des BER REN!:Palm. XXXIII. 5. Und wer wolte alles was Gott uns Erdenbewoh-neren zu gutem erſchaffen hat/ erzehlen? Wie viel ſind doch deinerWerken o RR: du haſt ſie aſle weislich geordnet.Palm. CIV. 24.6 XLII.
Traurig aber iſt es/ das wir Menſchen/ wir vernünftige Erdenwürme/ wir das edleſte e wir gegen Shen
111 haben/