3 1 Je(262) 888. 5 8gang das Alt St. Johanner und Starchenbacherthal und97 0 über den Schwendiberg/ Greppelenberg und Haͤde-erenberg/ gegen 1 0 Wallenſtatter⸗See hat/ derlange nach von Sud gegen Weſt gehet/ und oben nebent den koͤſtlichſtenAlpen Selun und Selamatß 6. groſſe nebent einander gleich hoheund doch unterſchiedene Bergſpitz und Huͤgel hat; deren der erſte derAſt a kaͤſerꝛuck faſt ein Stund lang und doch nicht hoͤher als an-dere/ der zweyte der Wildhauſer⸗Schaafrukk/ unter dem ein ge-
wuͤſſer Boden ſeyn ſol der Zermenboden genant/ weil vor langem
eine Schlacht da geweſen/ und hald Hellpgrten bald Degengefeß da ge-Pa werden; der dritte iſt der Juſtol/ der vierte der Briſe-Set; der fuͤnfte der Schibenſtol; der ſechste der Luner⸗ oderSelunerauk ſo genennet von der Alp Selun oder Sylun/ inderen der Berg ſtehet/ und einen Rucken præſentirt; unter dieſem Lu-nerꝛuck wird ein Loch gefunden/ durch welches man wenigſt ein 4. vier-tel Stund mit einer Latern in den Berg hinein gehet. Vor dieſen 6.Bergen iſt noch ein ander Loch/ ſo gerad midſich in den Boden gehet;die meiſten heiſſen es ein Kauchloch/ weil faſt allezeit darinn einDampf aufgehet; wer dahin kommet/ pflegt Stein hinein zu werffen/welche ein langes und ſelzſames Gethoͤn von ſich geben. Vom Luner-Ruck hat man ein 2. Stund auf den Seiſtberg/ der wol der fibendein dieſer Ordnung mag geſetzet werden und auf Ammon anſtoſſet; vomLiſtberg erlanget man in einer Stund den Goggeyen/ ſo ein Frey-Berg vor das Gewild/ dieſer hat oben 2. aufgethane ſo genante Sche-ren gleich einem Krebs/ darvon die r. ins Toggenburg die 2. aufAmmon gehoͤret. Weiter fuͤrwerts iſt die Wind pfeſſerples/ einwenig Sudwerts der Bremechen Silt/ von ſeiner Alp alſo ge-nennet; weiter gegen Mittag der Speer/ ſo nach dem hochen Sentisder hoͤchſte an das Gaſter grenzend..Gegen Abend am end des Zurichgebieths Toggenburg und Thur-geus zu underſt im Land ſtehet das Hoͤrnlein/ ꝛc.
St. Johann/ den 14. Ianuari 170 f.