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3 (1718) Meteorologia et oryctographia Helvetica, oder, Beschreibung der Lufft-Geschichten, Steinen, Metallen und anderen Mineralien des Schweitzerlands, absonderlich auch der Uberbleibselen der Sündfluth / von Johann Jacob Scheuchzer
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24
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Von Meurigen Eufft⸗Geſchichtel,

GSS i wiederum in Ansehung dieser dleteororum oder uff.ſchichten unſer Schweiterland ein Theatrum, da man gieweitem/ ſonder in der Nahe betrachten kan die Urſachen und Wachengen dergleichen Begebenheiten; die Schweffelichten und Salpete! 12Dunſte ſamlen ſich auf und zwiſchen denen Bergen/ und müſſenher zuſamen kommen/ als in flachen Laͤnderen/ da ſie ſich uͤber den nZzont gusbreyten koͤnnen. Man ſthet dort die Stral nicht nur 0ſich ſchieſſen/ wie hier/ ſondern auch uͤberſich; und ſpringen die Sbomben offt nicht weit von unſeren Ohren; die donnerende Stlaſſet ſich/ wegen vielfältiger Zuruckprellung von denen FelſelBergen erſchrecklich hoͤren/ ja/ man kan ſelbs einen Donner vonlen durch eine auf ſolchen hohen Orthen losgebrannte Piſtole. babemeiner Schweitz, Naturgeſch. p. 48. und T. II. p. 08, eheine ordentliche Erzehlung gemachet von bisherigen Stral⸗ Sten iwelche diß Orths nicht wiederholen wil/ wol aber beyſetzen ander ſitſonderheit die jenigen und merkwürdigen Geſchichten/ welcheA. 1707. ſich zugetragen. ö 5A. 1472. Mittwoch vor Albani entſtuhnd um Veſperzel

6 ilWetterleuchten und Schloſſen ein groß Ungewitter/ der 0

ſchlug in die Thumkirch zu Baſel / neben dem Sacramentha egin ein Pfeiler bis in die Krufft hinab/ daß groſſe Steyn herausft beedas Chor mit Feuer/ und durchtringendem Dunſt erfüͤllet ward fmit die erbleycheten Prieſter zerſtoben. Urſtis. Basl. Chron. 1 00A. 126. den 19. Herbſtm. ſchoſſe um 4. Uhr Nachmittag.ſchoͤnem Himmel lein Stral vom Himel in dritten Thun unten 19Aeſchheimer⸗Thor gegen St. Alban/ an der Statemad nBaſel / darinn etliche Tonnen Pulvers gelegen. Die Entzün-zerſprenget ihn augenblicklich zuſamt der Maur darum/ mit G5mung der ganzen Statt. Es zerwarff groſſe Steyn und Quader 115herum/ dadurch 12. Perſonen um das Leben kommen/ deren zaſengene und halb verbrannte Coͤrper man zuſamen laſe/ und auf el 14

Karꝛen zu St. Elsbethen zubegraben fuͤhrete. Über dieſe wunde bie

beſchaͤdiget/ daß man ſie ab ſtett tragen mußt. Der Flamm verdeReben in der Naͤhe herum/ ſo thate der Dunſt 15 den naͤchſten anteſtatten/ und jenſeit Rheins an St. Theodors Pfarꝛkirchen an lren groſſen Schaden. Eraſmus Roterodamus beſchreibt dieſen K

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