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3 (1718) Meteorologia et oryctographia Helvetica, oder, Beschreibung der Lufft-Geschichten, Steinen, Metallen und anderen Mineralien des Schweitzerlands, absonderlich auch der Uberbleibselen der Sündfluth / von Johann Jacob Scheuchzer
Entstehung
Seite
28
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bey in Acht zunerntnen verſchiedene merkwürdige Umſtaͤnde: Die biswar Vormittag hel und warm; die Winde varierten von dacſen-W. der Barometer ſtuhnde in gleicher Hohe/ wie in zweyen vorgen gden Tagen 26. Zoll J. Lin. Um 2. Uhr Nachmittag wurde der r. 15mel uͤberzogen mit Wolken/ welche gleichwol nicht ſo dicht und cgausſahen/ wie gemeynlich bey vorſtehenden ſchweren Ungewitteren 94geſchehen pflegt; die Winde blieſen nicht ſtark/ und hoͤrete man utringes donnerendes Murmlen. Urploͤtzlich aber ſchoſſe die Stra tatteinem ſehr ſtarken Schlag/ welcher allen Einwohneren in der. den/foͤrchterlich vorkame. Ich ware domals auf einer Reyſe naher Wueine Stund weit von der Statt/ und hoͤrte den Knall/ als ob die S de/bombe nicht weit von mir geſprungen ware/ ohne Regen und? iengegen der Statt aber ſahe ich dichte weiſſe Wolken/ ſo ſich i ſhle-Regen ausgelähret. Die Magd des Hauſes/ darein die Stral geſ Ugen/ ware auf der Wieſen gegen dem See/ und ſahe eine feurige egel von halbſchuͤhigem Durchmeſſer horizontaliter durch die un ei-Zufft/ kaum 12. Schuhe hoch von der Erde / ohnweit von ihro daefahren/ ſo daß ſie ſich aus Forcht gebucket/ ſie hoͤrete anbey ein ſtaceSauſen Es gienge aber die Stralkugel ohne ihro zuſchaden holein einen Baum/ riſſe die Rinde grad 555 der Wurzel auf/ und ſchä 0in der Breyte von 6. bis 8. Zollen den Baum Schlangen⸗weiſe biedie auſſerſten Aeſte ſo daß die Wunde bald ein bald zwey Zoll eeſetBreyte fortgefahren/ als ob ſie durch ein ſcharffſchneidendes Muesware gemachet worden/ ohne einiche überbliebene Anzeygung; nit-Feuers. Die erſte Direction der Stral ware von Mittag gegen demnacht; von dem Baum aber wendete ſie lich gegen Abend zu demHauß/ und deſſen Oſtlichen Winkel an der Straß. Ehe ſie aber d.

Hauß einichen Schaden zugefüget/ bete ſie ihren Gewalt aus in 05mit Kieſelſteynen beſetzten Hof/ hebte die Steyne in der Breyte 1905und in der Länge von 8. Schuhen um etwas aus der Erde / ſo daß,Stralfeuer in dieſe gegen der Wieſe um etwas haldende oder euhchtete Beſetze hinein gefahren. Weilen aber dort durch eine ſenkelr geh,bleyerne Röhre das Waſſer von dem Hauß in daſigen Hof abge 11tet wird/ fuhre die Stral durch dieſe 5. Zoll breyte Rohren hinneoͤffnete in der Hoͤhe von 6. Schuhen die Fugen/ doch ohne Schah 0

des Tanninen Futers/ wormit die Roͤhren eingefaſſet geweſen. 5 El,

bald die Stral aus der Roͤhre gefahren/ wendete ſie ſich um dund griffe die Nordliche face oder Seite des 580 115 ievorderſt in zweyen Nordlichen Gerhacheren/ der Küchen und dem En

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